Ilia Kitsbabahvili hat im luxuriösen Chamada Prestige Hotel & Casino in Nordzypern ein beeindruckendes Kapitel in seiner Pokerkarriere aufgeschlagen. Der Georgier sicherte sich beim prestigeträchtigen $3.500 WPT Cyprus Championship nicht nur seinen ersten großen Titel, sondern auch ein Preisgeld von stolzen $401.100. Obendrein erhielt er ein wertvolles $10.400-Ticket für das WPT World Championship Finale im Wynn Las Vegas – ein Sprungbrett zu noch höheren Weihen.
Der Weg zum Titel war hart umkämpft, denn der Finaltisch war mit internationalen Größen besetzt. Im Heads-up-Duell konnte sich Kitsbabahvili gegen den erfahrenen Briten James Mahone durchsetzen, der als Trostpreis $255.000 gewann. Platz drei ging an Rafal Chmura aus der Slowakei mit einem Gewinn von $190.000.
Besonders bemerkenswert an Kitsbabahvilis Sieg ist, dass er bislang kaum auf dem Radar der Pokerszene auftauchte. Vor dem Turnier hatte er nur neun Live-Cashes – lediglich zwei davon in den letzten sechs Jahren. Doch in Zypern gelang ihm der Durchbruch: Bereits zwei Side Events – das $1.100 NLH Freezeout und das $1.100 PLO Bounty – konnte er für sich entscheiden. Nun folgte die Krönung mit dem Hauptsieg.
Das Finale begann mit sieben Spielern. Überraschend schied der als Chipleader gestartete Uladzimir Zhyharau frühzeitig aus und erhielt für Platz sechs $82.000. Die Russin Elena Litviniuk kämpfte sich bis auf Platz vier vor, verpasste jedoch knapp den Eintrag in den Mike Sexton Champions Cup. Trotz eines schweren Rückschlags mit gebrochenen Assen brachte ihr Rang vier $142.000 ein.
Für einen Wendepunkt im Turnier sorgte Kitsbabahvili während des Three-Handed-Plays in einer mutigen Hand gegen Rafal Chmura. Mit einem Flushdraw ging er All-In gegen Asse – und traf auf dem River die entscheidende Herz-Fünf. Diese Hand brachte nicht nur einen gewaltigen Pot, sondern auch die Führung und die Vorentscheidung.
Im finalen Showdown hielt Kitsbabahvili A♠7♠ gegen die Pocket-Fünfer von Mahone. Das Board brachte ihm ein Paar Siebenen und letztlich den Sieg. Keine Glücksentscheidung, sondern der mutige Call eines Spielers, der seine Chance erkannt und genutzt hat.
Offizielle Finaltisch-Auszahlungen:
- 1. Ilia Kitsbabahvili (Georgien) – $401.100*
- 2. James Mahone (England) – $255.000
- 3. Rafal Chmura (Slowakei) – $190.000
- 4. Elena Litviniuk (Russland) – $142.000
- 5. Nikolai Zhadanov (Russland) – $107.000
- 6. Uladzimir Zhyharau (Belarus) – $82.000
- 7. Ignacio Sole (Spanien) – $63.000
- 8. Tobias Garp (Schweden) – $49.000
