Im Grand Casino Basel schreiben zwei Pokerspieler gerade ihre eigene Erfolgsstory. Regis Levy und Sami Barghouthi stehen an der Spitze zweier entscheidender Turniere der Swiss Poker Series (SPS) – und das mit eindrucksvoller Dominanz.
Regis Levy führt das mit Spannung erwartete CHF 900 + 100 High Roller Event an. Mit 296.500 Chips geht er als klarer Chipleader in den Finaltag. 60 Spieler hatten sich insgesamt ins Turnier eingekauft. Jeder begann mit soliden 60.000 Chips, die Blinds steigen alle 40 Minuten. Die Konkurrenz bleibt stark: 30 Teilnehmer sind noch im Spiel. Die Late Registration bleibt bis zum dritten Level am Finaltag geöffnet, was Raum für letzte taktische Entscheidungen lässt.
Sami Barghouthi nutzt unterdessen das Mini SPS als seine Bühne. Mit satten 888.000 Chips dominiert er ein ehrgeiziges Teilnehmerfeld. Insgesamt fanden 140 Entries ihren Weg in das CHF 260 + 40 Turnier – 113 Spieler traten ursprünglich an, 27 griffen nach ihrem zweiten Versuch. Der Preispool: CHF 34.944. Alle Finalisten haben CHF 600 sicher, doch nur einer kassiert die vollen CHF 7.410. Barghouthi hat sich mit einem nahezu doppelten Chipvorsprung auf Mirco Marti (480.000) an die Spitze gesetzt – ein Statement, das klare Siegambitionen verrät.
Übersicht der Zahlen:
High Roller Event (CHF 900 + 100)
- Total Entries: 60
- Startstack: 60.000 Chips
- Blind-Level: 40 Minuten
- Verbliebene Spieler: 30
- Chipleader: Regis Levy (296.500 Chips)
Mini SPS (CHF 260 + 40)
- Total Entries: 140 (113 Spieler, 27 Re-Entries)
- Preispool: CHF 34.944
- Bezahlte Plätze: Top 20
- Minimum Payout: CHF 600
- Siegerprämie: CHF 7.410
- Chipleader: Sami Barghouthi (888.000 Chips)
Abseits der Main Events lockt der Turniersonntag mit weiteren Highlights. Auf dem Programm stehen das CHF 110 + 100 + 40 Progressive Knockout (PKO) Event sowie das CHF 125 + 25 6-max „6ème Sens“. Beide Formate bieten schnellen Rhythmus, aggressive Dynamik und die Chance auf Last-Minute-Großtaten.
Die SPS in Basel steuern auf ein furioses Finale zu. Die gesamte Atmosphäre im Grand Casino ist elektrisiert. Karten fliegen, Chips klacken – jeder Move zählt. Für Spieler wie Levy oder Barghouthi geht es längst nicht mehr nur um Payouts. Es geht um Prestige, mentale Stärke, und diesen einen Moment, in dem alles zusammenkommt.
Wer in Basel den Champion-Titel holt, der hat sich gegen starke Felder durchgesetzt und auf höchstem Niveau performt. Ob ein Chipleader seinen Stack ins Ziel bringt oder ein Underdog das Feld von hinten aufrollt – eins ist klar: Die letzte Hand wird erst dann gespielt, wenn der letzte Gegner fällt.
