Das große Finale der Deutschen Poker Meisterschaft (DPM) fand am 20. Oktober 2025 im King’s Resort Rozvadov mit dem traditionellen „Closer“-Event seinen würdigen Abschluss. Bei einem Buy-In von €150 kamen insgesamt 120 Entries zusammen – bestehend aus 89 direkten Entries und 31 Re-Entries. Damit wurde die garantierte Preisgeldsumme von €15.000 mit einem Preispool von €15.120 leicht übertroffen.
Den offiziellen Turniersieg sicherte sich der Franzose Andre Claude Decalf, der sich am Final Table nicht nur gegen ein internationales Teilnehmerfeld durchsetzen konnte, sondern sich auch im Rahmen eines Three-Way-Deals den größten Anteil des Preisgeldes in Höhe von €3.042 sicherte. Seine ursprüngliche Auszahlung hätte bei €3.892 gelegen.
Im Deal ebenfalls vertreten waren zwei deutsche Spieler: Edgar Heinz, der sich Platz zwei und €2.974 sicherte, sowie ein Spieler namens Stephan, der sich über Platz drei und ein Preisgeld von €2.306 freuen durfte. Alle drei einigten sich somit auf einen fairen Ausgleich der Preisgelder im späten Turnierverlauf – ein Modell, das häufig gewählt wird, um Varianz zu reduzieren und größere Schwankungen am Ende eines langen Pokertages zu vermeiden.
Deutschland stark vertreten auf den vorderen Plätzen
Auch wenn der Turniersieg an Frankreich ging, war es aus deutscher Sicht ein äußerst erfolgreiches Event. Denn gleich vier Spieler aus Deutschland konnten sich in den Top 10 platzieren – darunter auch zwei der drei Deal-Parteien – was die starke nationale Präsenz beim Closer-Event unterstreicht. Neben Edgar Heinz (2.) und Stephan (3.) überzeugten auch Luca Jozef Van De Maele (4.) und Sascha Rajiv Kapila (10.) mit tiefen Runs, wobei ersterer nur knapp am Podium vorbeischrammte.
Beeindruckend war zudem die internationale Breite des Finaltables: Spieler aus Armenien, Israel, Rumänien, den Niederlanden und der Schweiz sicherten sich ebenfalls Geldränge, was die ausgewiesene internationale Attraktivität des King’s Resorts erneut bestätigt. Insbesondere Spieler wie der Israeli Villiel Kordonskiy (6.), der Rumäne David Daniel Iancu (7.) oder der Niederländer Dean Te Slaa (9.) trugen zur internationalen Note der Finalrunde bei.
Auffällig: Neben der starken deutschen Performance konnten auch zwei Spieler aus Armenien (Spandar Ispiryan und Gurgen Samsonyan) sowie zwei Spieler aus Israel die Geldränge erreichen – ein Zeichen für das breite europäische Interesse an der DPM.
Die vollständigen Ergebnisse des DPM Closer
Hier folgt eine Übersicht aller 15 Spieler, die es beim DPM Closer ins Geld geschafft haben – inklusive Position, Name, Nationalität und erspieltem Preisgeld.
| Position | Name | Nationalität | Payout | Deal |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Andre Claude Decalf | €3.892 | €3.042 | |
| 2 | Edgar Heinz | €2.676 | €2.974 | |
| 3 | Stephan | €1.754 | €2.306 | |
| 4 | Luca Jozef Van De Maele | €1.421 | – | |
| 5 | Spandar Ispiryan | €1.142 | – | |
| 6 | Villiel Kordonskiy | €892 | – | |
| 7 | David Daniel Iancu | €703 | – | |
| 8 | Adrian Cazacu | €537 | – | |
| 9 | Dean Te Slaa | €393 | – | |
| 10 | Sascha Rajiv Kapila | €318 | – | |
| 11 | Patrick Stierli | €318 | – | |
| 12 | Gurgen Samsonyan | €280 | – | |
| 13 | Alexander Manfred Just | €280 | – | |
| 14 | Julius Alexander Theophil Lutz | €257 | – | |
| 15 | Maor Zaharagi | €257 | – |
