Mystery Bounty in Liechtenstein: Sechs Spieler teilen sich den Sieg

  • Deal statt Showdown: Sechs Spieler teilen sich beim Mystery Bounty im GCLi die Preisgelder.
  • AlphaVille toppt das Feld: Der Österreicher sichert sich mit den meisten Chips über 9.700 CHF.
  • GCPS Million ruft: Drei Spieler gewinnen beim Grand Stack Tickets für das Liechtensteiner Mega-Event.

Beim Mystery Bounty-Turnier im Grand Casino Liechtenstein war der Finaltag von Spannung und überraschenden Wendungen geprägt. Obwohl die Garantie von 100.000 CHF mit 254 Entries verfehlt wurde, durften sich die Teilnehmer über ein sattes Overlay freuen.

Die sechs Gewinner beim Mystery Bounty im GCLI.
Die sechs Gewinner beim Mystery Bounty im GCLI.

 

Alle 31 Finalisten hatten bereits die Preisgeldränge erreicht, als die letzten sechs Spieler sich auf einen Deal einigten. Die beiden höchsten Bounty-Zettel über 15.000 CHF und 7.500 CHF blieben unangetastet. 

Am meisten Profit schlug der Österreicher „AlphaVille“ aus dem Deal: Mit der größten Anzahl Chips sicherte er sich 5.640 CHF plus 4.083 CHF aus dem Bounty-Pool und krönte sich zum inoffiziellen Sieger.

Weniger Teilnehmer, dafür mehr für alle

Trotz der verpassten Garantie war der Preispool solide: 38.100 CHF im regulären Pot und noch einmal die gleiche Summe als Mystery-Bounty, insgesamt also 76.200 CHF. Der ungewöhnliche Finaldeal sorgte dafür, dass alle sechs Spieler vierstellige Beträge mitnehmen konnten, statt sich um die letzten Bountys zu duellieren. Spieler aus Österreich, der Schweiz, Griechenland und Italien bildeten die Top-6.

Die Ergebnisse:

Platz Name Land Preisgeld (CHF) Preisgeld (EUR)
1 AlphaVille Österreich 5.640 CHF 7.106 €
2 Dominique S. Selecky Schweiz 5.630 CHF 7.094 €
3 Dorjan Shehu Schweiz 5.560 CHF 7.006 €
4 Notis Griechenland 5.490 CHF 6.918 €
5 Donnie Italien 5.420 CHF 6.829 €
6 1886 Schweiz 4.670 CHF 5.884 €
7 Anonym Deutschland 1.780 CHF 2.243 €
8 Emilia Italien 1.300 CHF 1.638 €
9 ShyFly Deutschland 1.080 CHF 1.361 €
10 URSULKARPATIN Rumänien 930 CHF 1.172 €
11 Patrick T. Deutschland 930 CHF 1.172 €
12 Yurii Serhiienko Ukraine 830 CHF 1.046 €
13 Kevin Caner Pichet Frankreich 830 CHF 1.046 €
14 Pietjes Deutschland 740 CHF 932 €
15 strukerolife Schweiz 740 CHF 932 €
16 Red Note Schweiz 660 CHF 832 €
17 Happynico Schweiz 660 CHF 832 €
18 Norbert Hurych Schweiz 590 CHF 743 €
19 Lauchi Schweiz 590 CHF 743 €
20 Dominik Barnsteiner Deutschland 590 CHF 743 €
21 Queen Schweiz 540 CHF 680 €
22 Hansi Leuzinger Schweiz 540 CHF 680 €
23 FaceMen Deutschland 540 CHF 680 €
24 LEON 17 Schweiz 490 CHF 617 €
25 Stefano Lolli Schweiz 490 CHF 617 €
26 Budget Linus Schweiz 490 CHF 617 €
27 P1 Liechtenstein 490 CHF 617 €
28 Riccardo Gubser Schweiz 440 CHF 554 €
29 Peter Wetli Schweiz 440 CHF 554 €
30 Belmondo 1 Schweiz 440 CHF 554 €
31 Alfred Neu Deutschland 440 CHF 554 €

Grand Stack bringt Tickets für GCPS Million

Parallel zum Mystery Bounty fand am Sonntag auch das beliebte Grand Stack-Turnier statt. Mit einem Buy-in von 115+15 CHF kamen 108 Entries zusammen, der Preispool belief sich auf 9.120 CHF. Zusätzlich gab es drei heiß begehrte Tickets für die GCPS Million. 

Während Lukas Strasser mit einem Side-Deal 1.535 CHF einstrich, gingen die Tickets an Simon Thurnher, Jonas Helg und Kathrin Wolfinger. Zwei Schweizer und eine Liechtensteinerin dürfen sich somit auf das nächste große Highlight im GCLi-Kalender freuen.

Platz Name Land Preisgeld (CHF) Preisgeld (EUR)
1 Simon Thurnher Schweiz Ticket GCPS Million + 1.600 CHF Ticket + 2.016 €
2 Jonas Helg Schweiz Ticket GCPS Million + 1.560 CHF Ticket + 1.966 €
3 Kathrin Wolfinger Liechtenstein Ticket GCPS Million + 1.245 CHF Ticket + 1.569 €
4 Lukas Strasser Österreich 1.535 CHF 1.933 €
5 Bizertino Tunesien 710 CHF 895 €
6 Rosario Türkei 545 CHF 687 €
7 Riccardo Gubser Schweiz 435 CHF 548 €
8 Ricola59 Schweiz 335 CHF 423 €
9 Il Ponte Italien 255 CHF 321 €
10 BERLIN Deutschland 195 CHF 246 €
11 Scorpion Deutschland 195 CHF 246 €
12 BVB09 Rumänien 180 CHF 227 €
13 Gianfranco Carrabs Schweiz 180 CHF 227 €
14 Lorin Rohner Schweiz 150 CHF 189 € (Bubble)

    Yannick Schroth

    Yannick findet man immer dort, wo das WLAN stabil ist und Poker gespielt wird. Als digitaler Nomade schreibt er seit Jahren über das, was ihn wirklich packt: spannende Hände, emotionale Showdowns und die Menschen hinter den Chips. Während des Studiums machte er sich selbständig, um seine Reisen mit dem Schreiben zu finanzieren, blieb dann aber zumindest journalistisch am Pokertisch hängen. Heute liefert er Hintergrundberichte, News und Momentaufnahmen aus der Szene.

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