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Weiteres Geständnis zum EPT Berlin Überfall

Die beiden mutmaßlichen Drahtzieher des Überalls auf die EPT Berlin zeigen sich nach 17 Monaten Untersuchungshaft nun im Prozess redefreudiger als dem jeweils anderen lieb ist. Erst letzte Woche hatte Mohamed „Momo“ Abou-C. die Hauptschuld auf Ibraim El-M. abgewälzt. Der wehrt sich nun und hat ein Geständnis abgelegt.

Letzte Woche hieß es im Prozess noch von Mohamed Abou-C., dass er nur laut über die Möglichkeit eines Überfalls nachgedacht habe, aber mit dem eigentlichen Raub nichts zu tun hatte. Er forderte den ebenfalls angeklagten Ibraim El-M. auf, endlich die Wahrheit zu sagen.

Nun hat Ibraim El-M. tatsächlich ein Geständnis abgelegt, aber eines, das Momo nicht gefällt. Denn „Ibo“ sagte nun aus, dass er im Auftrag von Momo das jugendliche Quartett, das den Überfall letztlich verübte, angeheuert und auch selbst den Fluchtwagen gefahren hatte. Ebenso sagte er aus, dass er von seinem € 40.000 Anteil von der Beute € 27.000 an Momo ausgehändigt habe. Das wiederum bestätigte Momo, kündigte aber gleichzeitig an, dass er die davon übrigen € 22.000 zurückzahlen will.

Noch immer bleibt damit aber die Frage offen, wo der Rest des Geldes ist. Denn die vier jugendlichen Täter, die schon längst verurteilt sind, haben sich zum Verbleib des Geldes ebenfalls nicht geäußert. € 4000 wurden zurückgegeben, was noch immer eine Differenz von € 238.000 lässt. Wenn nun Momo € 27.000 erhalten hat, sind es noch immer € 211.000, die gut versteckt sind.

Ein Ende des Prozesses in Berlin ist bislang nicht absehbar, aber die vollständige Klärung des Überfalls ist vermutlich nur möglich, wenn sich die Angeklagten weiterhin gegenseitig beschuldigen.


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