Im King’s Resort Rozvadov stand gestern mit dem Final Table des €1.500 Main Event das absolute Highlight der WSOP Circuit statt. Mit 692 Entries und einem daraus resultierenden Preispool von €1.038.000 (abzüglich Fee €903.060) kann das Turnier somit alles voller Erfolg bewertet werden.
Auf den Sieger wartete ein Preisgeld von €164.000, ein goldener WSOPC-Ring und ein 5k WSOPE European Circuit Championship Package.
Angeführt von Jose Gomez Casillas kehrten 8 Spieler an den Finaltisch zurück, welche allesamt den Min-Cash von €15.000 sicher hatten. Der Mexikaner Casillas ging als massiver Chipleader in den Tag und hatte die größte Chance auf den Titel und den damit verbundenen Scheck über €164.000.

Mit Andreas Staschewski und Yannick Jobin hatten wir noch zwei DACH-Spieler im Rennen, welche allerdings relativ short in den Tag starteten. Als erstes sollte es aber den Rumänen Birgaoanu Iustin erwischen, da er mit AQ in AK von Casillas lief und auf dem Board keine Hilfe bekam.
Direkt danach musste der wohl stärkste Spieler des Final Table – Zdenek Zizka – an die Rails. Er stellte seine letzten fünf Big Blinds mit A8s rein und wurde von Pocket Tens gecallt. Sein gegenüber traf auf dem Flop direkt das Full House und das Runner Runner-Wunder sollte für den Poker- und Backgammon-Profi ausbleiben.

Auf Platz 6 musste mit Andreas Staschewski dann leider der erste DACH-Spieler dran glauben. Er stellte mit Queens All In und wurde vom Schweizer Yannick Jobin mit A5s gecallt. Er war dementsprechend klarer Favorit (66%), aber wie es im Poker so häufig ist, kam als Doorcard direkt das Ass runter und er musste seinen Stuhl räumen.
Das ist natürlich ärgerlich gewesen und die Enttäuschung war ihm auch deutlich anzusehen. Für Platz 6 gab es aber immerhin ein Trostpflaster in Höhe von €26.900.

Kurz vorm Treppchen erwischte es dann auf Platz 5 Artiom Poddubnii für €37.100 und Roman Papcek auf Rang 4 für €52.100.
Bevor es ins Heads-Up ging, musste mit dem Schweizer Yannick Jobin unser letzter Hoffnungsträger das Turnier verlassen. Er stellte mit Q10 All In und bekam von Pocket Fünfern den Call. Das Board meinte es nicht gut mit ihm und er musste für stabile €74.700 an die Rails. Nachdem er mit 14 BB ziemlich short an den Final Table gegangen war, ist der Sprung aufs Podest aber definitiv ein riesen Erfolg für den Schweizer.

Im Heads-Up kam es schlussendlich zum Duell zwischen dem Mexikaner Casillas und dem Griechen Vrakas, welcher mit einer 3:1 in Führung startete. Der in Deutschland lebende Grieche sollte die Führung auch nicht mehr abgeben und nach knapp einer Stunde konnte er den Sack zumachen.

Der sympathische Mexikaner zeigte sich wie erwartet als fairer Verlierer und kassierte als Runner-Up €109.500. Den Löwenanteil sicherte sich somit Georgios Vrakas, welcher für den Sieg im Main Event satte €164.000 einheimsen durfte. – Gratulation!
Final Table-Payouts:
Alle weiteren Infos zum Main Event und sämtliche Payouts findet ihr in der WSOP+ App.
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