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Österreich: Glücksspielmonopol wird zum Millionengrab!

In den letzten Monaten machten viele Gerüchte die Runde, dass Österreich einlenken und sich vorstellen könnte, den Glücksspielmarkt auch für andere, internationale Plattformen zu öffnen. Die Hoffnung bei ausländischen Casino-Betreibern war groß und es wurde intensiv darum geworben, den Markt endlich zu liberalisieren.

Gesetzesentwurf und strengere Regeln

Mittlerweile liegt der neue Gesetzesentwurf von Finanzminister Markus Marterbauer bekanntlich vor und anstatt den Markt zu öffnen, wird an dem Glücksspielmonopol weiter festgehalten. Doch nicht nur das. Es ist geplant niedrigere Einsatzlimits festzulegen, ein Zahlungssperrsystem und verpflichtenden Verlustgrenzen einzuführen. So soll es unter anderem für Spieler bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres künftig ein wöchentliches Einzahlungslimit/Verlustlimit von maximal €250,- geben, wobei für Personen ab 26 Jahren ein monatliches Limit von 1.680 Euro im Raum steht.  – Spielsucht ist natürlich ein heikles Thema, aber einem erwachsenen Menschen vorzuschreiben, wieviel Geld er einzahlen/verlieren darf, ist schon ziemlich bodenlos und grenzt an Bevormundung.

Studien und Millionenverluste

Neueste Studien zeigen zudem, dass das Festhalten am Glücksspielmonopol sehr wahrscheinlich zum Millionengrab wird. Laut Berechnungen wird der Staat Österreich durch die geplanten Reformen alleine in den nächsten Jahren – bis 2031 – einen Verlust von guten 300 Millionen Euro zu verzeichnen haben. Das ist schon eine exorbitant hohe Summe und sollte einem Finanzminister eigentlich zu denken geben. Die Studien belegen zudem, dass mit der Öffnung des Marktes und einer kontrollierten Lizenzvergabe, die Einnahmen auf 1,88 Milliarden Euro steigen würden und sich damit quasi verdreifachen würden. 

Fazit

Anstatt auf eine kontrollierte Liberalisierung des Glücksspielmarktes zu setzen und die Einnahmen für das Land Österreich zu verdreifachen, hält man strikt am Monopol fest. Die noch strengeren Regeln (Einzahlungslimits, Zahlungssperrsysteme etc.) werden die Spieler noch weiter dazu veranlassen, massenhaft auf andere „illegale“ Online-Casinos und Poker-Plattformen zu wandern. Da bringen auch Zahlungssperrsysteme nichts, da Spieler immer einen Weg finden werden, um solche Verbote zu umgehen.

Auch wenn man es in Österreich nicht wahrhaben will: Es drohen Verluste in Millionen/Milliardenhöhe und der bereits existierende Schwarzmarkt wird weiter florieren und bei solchen geplanten Reformen definitiv noch größer werden!

 

    Rerinko

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