Das €1.650 Main Event der PokerStars Open in Paris ist entschieden und der Sieg geht nach Ungarn. Der Ungar Patrik Demus kassierte satte €551.090 und krönte sich zum offiziellen Champion der PS Open im Les Parlais des Congres.
Mit insgesamt 2292 Entries (1393/899) war es das größte PokerStars Open Main Event der Geschichte (in Paris) und nach abzüglich sämtlicher Gebühren ging es um einen Rekord-Preispool von €4.308.480. Das Geld wurde auf die besten 448 Spieler verteilt und während der Min-Cash sich auf €2.590 belief, war für den Sieger über eine halbe Million Euro vorgesehen.
Ins gestrige Finale kehrten sechs Spieler in den Palais des Congres zurück, welche allesamt stattliche €112.540 sicher hatten. Leider hatten wir bei den „Final 6“ keine DACH-Spieler mehr dabei, da mit Andreas Pütz, Andreas Stocker, Frank Koopmann und Nils Maibaum die letzten Hoffnungen alle bereits an Tag 3 die Segel streichen mussten.
Angeführt wurde das Finale von dem Schweden Alf Martinsson, welcher als massiver Chipleader in den Tag startete. Anfänglich sollte für ihn auch alles nach Plan laufen und er war für die ersten beiden Bust Outs des Tages verantwortlich. Anschließend sollte für ihn aber nichts mehr zusammenlaufen und er musste seinen Stuhl auf Platz 4 für €190.220 vorzeitig räumen.
Bei noch drei verbliebenen Spielern war gegen Patrik Demus kein Kraut gewachsen und der Ungar konnte den Sieg und den Mega-Scheck über €551.090 einheimsen. Für ein Buy-In von €1.650 war das natürlich der absolute Wahnsinn! Der Lokalmatador Enzo Nicolas wurde schlussendlich Runner-Up für €346.230, während der Italiener Lulei Hu für Platz 3 ebenfalls starke €247.310 mit nach Hause nehmen durfte.
Nach zuletzt mit Prag, Campione und Paris mit drei europäischen Stopps, ziehen die Pokerstars Open jetzt in die USA nach Philadelphia, bevor es ab dem 27. Mai in Namur, in Europa weitergeht.




