Ida Summers, auch bekannt als „Vegas Vixen“ war eine der bekanntesten Casino-Betrügerin in Las Vegas in den 60ern und frühen 1970er-Jahren. Sie spielte vor allem Blackjack und gewann hier über einen langen Zeitraum richtig viel Kohle, indem sie geschickt Karten manipulierte und die Aufmerksamkeit der Dealer – durch unter anderem tiefe Dekolletes – auf sich zog.
Ihr wichtigster Trick war hierbei das sogenannte „Hand Mucking“. Dabei versteckte sie zusätzliche Karten und tauschte während des Spiels unauffällig Karten aus ihrer Hand gegen diese aus. So verschaffte sie sich natürlich insbesondere beim Blackjack einen enormen Vorteil und verließ das Casino in der Regel immer als Gewinner. Dafür benötigte sie identische Karten wie im Casino, die sie sich zuvor beschaffte oder heimlich aus dem Casino mitnahm.
Zusätzlich nutzte sie die Waffen einer Frau und sorgte für diverse Ablenkungsmanöver. Sie unterhielt sich viel mit den Dealern, trug tiefe Ausschnitte und flirtete mit ihnen, sodass ihre Hände weniger beobachtet wurden.
In manchen Fällen soll sie auch vorbereitete Kartendecks eingeschmuggelt haben, bei denen die Reihenfolge der Karten bereits zu ihren Gunsten festgelegt war. Hierzu sei natürlich erwähnt, dass solche Moves heute nicht mehr möglich wären, aber vor guten 60 Jahren lief der Hase halt noch anders und die Technik war noch nicht ansatzweise soweit wie heute.
Um nicht aufzufallen gewann sie meist keine extrem hohen Summen auf einmal, sondern eher kleinere Beträge in verschiedenen Casinos. Das war vom Ansatz her natürlich schon mal sehr clever, aber wie eigentlich in fast allen Casino-Betrugsfällen wurden die Betreiber irgendwann misstrauisch, weil sie einfach zu häufig gewann. Nach einer längeren Beobachtung wurde sie schließlich festgenommen, kam vor Gericht aber nochmal mit einem blauen Auge davon.
In dem neuesten Video von Casino Chroniken wird der Fall noch einmal von A-Z beleuchtet und auch wenn alles etwas übertrieben dargestellt wird, ist es durchaus interessant wie abgebrüht Ida Summers aka Vegas Vixen vorgegangen ist. Von daher: Definitiv sehenswert!
