Das $150.000 10th Anniversary der Triton Super High Roller Series ist Geschichte und hat einen ganz besonderen Sieger gefunden. Mit Paul Phua konnte sich einer der Triton-Gründer das Jubiläums-Turnier schnappen und satte $3.226.000 einstreichen.
$150K Anniversary Special (#12)
Bei diesem Mega Event kam es zu 81 Entries und es wurde dementsprechend um einen Preispool von $12.150.000 gespielt. Die Top 13 sollten einen Stück vom Kuchen abbekommen und im Geld landen. Der Min-Cash betrug $243.000 und für den Sieger waren $3.226.000 reserviert.
Die DACH-Fraktion war mit Spielern wie Leon Sturm, Philip Sternheimer, Matthias Eibinger, Mario Mosböck, Bernhard Binder, Daniel Rezaei oder Manuel Fritz auch wieder stark vertreten, aber für alle genannten sollte es diesmal nicht reichen und sie busteten bereits vorm Geld.
Mario Mosböck Bubble Boy
Für den CoinPoker Pro Mosböck war es ein richtig enttäuschender Tag, da er als Big Stack ins Finale startete und am Ende als Bubble Boy mit leeren Händen nach Hause gehen musste. Mosböck stellte Preflop seine letzten 11 BB mit A6s rein und bekam von dem Niederländer Straver den Call mit Pocket Neunern. Das Board brachte dem sympathischen Österreicher leider keine Hilfe und er musste sich auf einem enttäuschenden Platz 14 verabschieden.

Letzter Hoffnungsträger
Mit Klemens Roiter sollte es aber ein DACH-Spieler ins Geld schaffen und er hatte nachdem Ausscheiden von Mosböck schon mal den Min-Cash von $243k sicher. Roiter hatte aber auf Garantie größeres vor, da er eine starke Performance ablieferte und gefühlt den ganze Finaltag in den Top 5 in Chips zu finden war. Für Roiter ging es auch relativ problemlos an den Final Table, wo er bei noch acht verbliebenen Spielern in einen ganz bitteren Spot geriet.
Er lief mit AK in die Asse von Paul Phua, bekam keine Hilfe und musste das Turnier auf Platz 8 für $450.000 verlassen. Das ist natürlich eine super starke Leistung gewesen und vor allen Dingen, mit $300k Profit, auch extrem profitabel. Dennoch wird die Enttäuschung frisch nach dem Bust Out, verständlicherweise, überwogen haben. Die Payjumps bei so einem Turnier sind enorm und dementsprechend ist so ein bitteres Ausscheiden natürlich brutal.

Elton Tsang is running hot
Anschließend sollten sich die Reihen relativ zügig lichten und die Pokerschwergewichte Aleks Ponakovs und Mikita Badziakouski mussten als nächstes an die Rail. Aufs Treppchen schafften es letztendlich Elton Tsang (Platz 3/$1.482.000) und Brandon Wilson, welcher als Runner-Up $2.241.000 absahnen konnte.
Insbesondere die Leistung von Elton Tsang ist hier besonders hervorzuheben, da dieser bereits am Vortag beim $100k Main Event auf Platz 3 landete und dort mit $1.787.000 bereits fett abkassieren konnte. Mit knapp $3,27 Millionen Dollar alleine bei diesen beiden Turnieren, hat sich der Trip für ihn definitiv gelohnt.

Champion
Den Turniersieg sollte sich Paul Phua schnappen, welcher im Heads-Up nach einem 1:3 Rückstand den Spieß noch umdrehte und die Triton Trophy, samt Scheck über $3.226.000 einheimsen konnte.
Wir wollen seine Leistung hier nicht schmälern, aber Phua hatte auch unfassbares Kartenglück und geriet damit häufig in perfekte Spots, wie beispielsweise die Hand gegen Klemens Roiter. Um ein Turnier zu gewinnen, braucht man auch genau solche Situationen und der Pokergott hielt seine Hand diesmal ganz offensichtlich über Paul Phua. – Gratulation!
Final Table Payouts

