Am gestrigen Dienstag wurde auf GGPoker wie gewohnt der Final Table der $10.000 GGMillion$ ausgetragen. Da die DACH-Spieler bei dem High Roller Event in der Regel immer gut laufen, hatten wir mit dem frischgebackenen Bracelet-Sieger Ole Schemion und dem $10 Millionen Dollar-Mann Bernhard Binder natürlich auch gestern zwei absolute Top-Spieler im Rennen.
Der Sieg ging am Ende zwar an Pascal Lefrancois, aber Schemion und Binder sollten eine starke Performance zeigen und gutbezahlte Deepruns hinlegen.
Mit insgesamt 226 Entries wurde die Garantie von $2.000.000 übertroffen und es wurde um exakt $2.192.200 gespielt. Die neun Finalisten hatten bereits alle ein Preisgeld von $55.402 sicher und konnten sich schon mal über 5,5x freuen. Aber wer 10 Mille auf den Tisch legen kann, der hat seinen Fokus auf Garantie eher auf Platz 1 gerichtet, welcher mit $443.222, sowie einem $10.000 GGMillion$ Paradise Live Ticket dotiert war.
Angeführt wurde das Finale von dem Österreicher Bernhard Binder und mit satten 89BB ging er auch als klarer Favorit (4,08 Quote) auf den Titel in das Finale. Hinter dem Super Main Event-Gewinner der WSOP Paradise war das Feld recht dicht beieinander und Spielern wie Barak Wisbrod, Jans Arends oder Pascal Lefrancois wurde mit Quoten um die 8,00 ähnliche hohe Chancen auf den GGMillion$-Sieg eingeräumt.
Ole Schemion war mit 28BB zwar relativ short, aber aufgrund seiner GGMillions History (alleine über $7 Millionen-Winnings bei der GGMillion$) wurden auch ihm noch gute Chancen eingeräumt. Der CoinPoker-Ambassador PapoMC ging short an den Finaltisch und ihm wurden auch die niedrigsten Chancen/Quoten zugeschrieben.
Den argentinischen Rapper und Poker-Profi sollte es dann auch als erstes erwischen. Er stellte auf dem Turn mit Loch-Karte (Strasse) und Nutflush-Draw alles rein und sein Flush sollte sich auf dem River auch realisieren. Problem war, dass es die Karo 8 war und seinem Kontrahenten – Bernhard Binder – damit Quads bescherte. Das war natürlich super bitter und PapoMc musste mit einem Trostpflaster von $55.402 als erster an die Rail.

Danach erwischte es der Reihe nach Tamas Adamszki, Barak Wisbro, D Lakerveld und Anton Yakuba. Unsere DACH-Spieler sollten demnach den Sprung in die Top 4 schaffen und hatten demnach bereits $203.218 im Sack.
Auf Platz 4 sollte dann für Ole Schemion Schluss sein. Er landete im Blind-Battle in einem denkbar ungünstigen Spot und lief mit A2 in die Asse von Lefrancois. Die Asse sollten halten und der frischgebackene WSOPE-Bracelet-Gewinner musste mit Platz 4 vorlieb nehmen.
Was Lefrancois für Hände bekam, war aber auch nicht mehr normal. Nachdem er Schemion mit Aces ausschaltete, bekam er eine Hand später Kings und eine Hand darauf nochmal Aces, während Jans Arends zeitgleich Kings bekam. So eine Luckbox muss man erstmal sein und so geht ein Turniersieg dann natürlich besser von der Hand.
Im Heads-Up kam es jedenfalls zum Duell zwischen Pascal Lefrancois und dem österreichischen Shootingstar Bernhard Binder. Lefrancois war hier klarer Chipleader, aber Binder zeigte einmal mehr seine Klasse, kämpfte sich zurück und hatte nach guten 10 Minuten Heads-Up den Chiplead wieder übernommen. Die Führung wechselte anschließend noch einige Male hin-und her, aber der Kanadier sollte das bessere Ende schließlich für sich haben. Für seinen Sieg strich er ein Preisgeld in Höhe von $443.222 ein, sowie ein $10.000 GGMillion$ Paradise Live Ticket.
Unser großer Hoffnungsträger – Bernhard Binder – wurde Runner-Up und kassierte ebenfalls stattliche $342,770. Für Binder war es ein Back-to-Back Final Table, da er bereits letzte Woche am Finaltisch der GGMillion$ saß. Sich in einem so hochklassigen High Roller-Feld Back-to-Back an den FT zu spielen ist schon wirklich Wahnsinn und zeigt einmal mehr, über was für Skillz der neue „Ösi“-Bomber aktuell verfügt. – Glückwunsch an Bernhard Binder und Ole Schemion!
Den Final Table könnt ihr euch hier nochmal im Replay anschauen:


