Bei der Triton Super High Roller Series Montenegro ging mit dem $200.000 Invitational das Highlight schlechthin zu Ende. Während der Sieg samt $6,37 Millionen Dollar Preisgeld an niemand Geringeren als Adrian Mateos ging, sollte das Turnier für den Schweizer Linus Löliger ein ganz bitteres Ende nehmen.
$27,4 Millionen Preispool und zahlreiche Stars im Geld
Mit 137 Entries kam es beim $200k Invitational zu einem Preispool von unglaublichen $27,4 Millionen Dollar. Die Top 23 wurden bezahlt und mit unter anderem Aleksejs Ponakovs (Platz 22/$318k), Chris Nguyen (Platz 17/$384k), Kristen Foxen (Platz 16/$384k) oder Jason Koon (Platz 13/$466k) sollten diverse Stars der Szene einen Teil vom Kuchen schnappen.
In das heutige Finale kehrten 12 Spieler ins Maestral Resort & Casino zurück und mit Linus Löliger hatten wir noch ein heißes Eisen für die DACH-Fraktion im Rennen um den Wahnsinns-Scheck in Höhe von sage und schreibe $6.370.000.
Mit Spielern wie Adrian Mateos ($56 Mio Live-Winnings), Ben Heath ($36 Mio) oder Isaac Haxton ($64 Mio) waren noch etliche harte Brocken mit von der Partie. Der Schweizer Löliger stellte bei diesem Turnier jedoch eindrucksvoll unter Beweis, dass er nicht nur zu den besten Cash-Game-Spielern der Welt gehört, sondern auch auf der größten Turnierbühne absolut mithalten kann.
Das brutale Aus für Löliger
Bei noch elf verbleibenden Spielern geriet Löliger eigentlich in den perfekten Spot und konnte nach einem Raise von Maher Nouira seine letzten neun Big Blinds mit Pocket Buben im All-In unterbringen. Während Nouira foldete, bekam er den Call vom Russen Artur Zlotnikov mit Pocket Sechsen.

Was dann passierte, ahnt vermutlich jeder Pokerfan… Direkt auf dem Flop erschien die dritte 6 und Zlotnikov traf sein Set. Das Board brachte keinen rettenden Buben mehr und so schied der letzte DACH-Spieler bereits auf Platz 11 für $534.000 aus. Bei einem Super-High-Roller-Turnier mit einem Buy-in von $200.000 war das natürlich extrem bitter. Dennoch zeigte „LLinusLLove“ Größe, nahm den Bustout sportlich und verabschiedete sich mit Stil vom Finaltisch.
Mateos krönt sich zum Triton-Champion
Anschließend musste unter anderem auch Isaac Haxton auf Platz 9 an die Rails, erneut gegen Zlotnikov. Haxton fand Kings und landete gegen AJo des Russen im Preflop-All-In. Doch auch hier hatte Zlotnikov den Pokergott auf seiner Seite und traf direkt auf dem Flop das Ass.
Aufs Treppchen schaffte es schlussendlich Ben Heath, der für Platz 3 satte $2.877.000 kassieren durfte. Ins Heads-Up zogen schließlich Adrian Mateos und Alexey Lozuyk ein. Lozuyk startete mit einer leichten Führung ins Duell, doch Mateos arbeitete sich nach und nach zurück, übernahm zunehmend die Kontrolle und zeigte, warum er aktuell zu einem der besten NLH-Spielern der Welt gehört.
In der finalen Hand mutierte der Spanier mit A6s gegen AJo zwar noch einmal zur „Luckbox“, insgesamt war sein Sieg über den Verlauf des Heads-Ups jedoch absolut verdient. Während Lozuyk als Runner-Up starke $4.316.000 einstrich, sicherte sich Adrian Mateos unglaubliche $6.370.000 Preisgeld und schraubte seine Live-Winnings auf über $62 Millionen Dollar hoch. Gratulation!
Final Table Payouts

