Die World Series of Poker (WSOP) in Las Vegas schreibt ihre ganz eigenen Geschichten. Dazu zählt auch der erneute Erfolg von Calvin Anderson, der sich innerhalb weniger Tage sein zweites Bracelet sicherte. Auch die DACH-Spieler präsentieren sich weiterhin in starker Form.
Event 50: $1.500 Millionaire Maker – Tag 1D & 2C
Der vierte und letzte Startflight (Tag 1D) des $1.500 Millionaire Maker sprengte mit gigantischen 4.526 Entries alle bisherigen Dimensionen. Den Tagessieg sicherte sich der US-Amerikaner Christopher Conrad, der überragende 1.165.000 Chips verstauen konnte. Direkt dahinter landete Erik Eisen aus Deutschland mit starken 744.500 Chips auf dem zweiten Platz im Chipcount.
Beim zeitgleich absolvierten Tag 2C wurde das verbliebene Feld des Vortages radikal ausgesiebt, sodass am Ende nur noch 105 Spieler übrig blieben. Die Spitzenposition sicherte sich Hugo Jimenez aus Argentinien, der 2.220.000 Chips eintüten konnte.
Event 53: $1.500 Five Card PLO – Finale
Zachary Gruneberg hat Geschichte geschrieben und das allererste $1.500 Five Card Pot-Limit Omaha der WSOP-Historie gewonnen. Er setzte sich gegen ein Feld von 1.319 Entries durch und bezwang im Heads-up den Chinesen Hokyiu Lee, der damit bereits zum zweiten Mal binnen weniger Tage einen fast sicheren Triumph verpasste. Für seinen Erfolg kassierte der US-Amerikaner sein drittes Karriere-Bracelet sowie eine Siegprämie von $271.552.

Event 54: $10.000 H.O.R.S.E Championship – Finale
Nur wenige Tage nach seinem Triumph bei der Razz Championship hat Calvin Anderson erneut zugeschlagen und sich sein siebtes Bracelet gesichert. Er bezwang im Heads-up des prestigeträchtigen $10.000 H.O.R.S.E. Championship den US-Amerikaner Josh Arieh und katapultierte sich damit endgültig in den Kreis der absoluten Poker-Legenden. Für seinen zweiten Geniestreich kassierte der US-Profi eine stattliche Prämie von $413.580.
Am Finaltisch sorgte Yannick Jobin aus der Schweiz für das absolute Highlight aus DACH-Sicht. Nach einem Marathon-Finale überstand er die frühe Phase schadlos und musste sich erst auf dem hervorragenden vierten Platz für $134.350 geschlagen geben.

Event 55: $50.000 High Roller PLO – Tag 2
Robert Cowen stürmt mit einer gewaltigen Führung an den Finaltisch des exklusiven $50.000 High Roller Pot-Limit Omaha. Nach einem zähen Turniertag und einer über zweistündigen Bubble-Phase tütete der Brite überragende 9.060.000 Chips ein, gefolgt vom Brasilianer Joao Simao (6.985.000 Chips). Insgesamt 110 Entries schufen einen Gesamtpreispool von $5.525.000, und auf den späteren Champion wartet eine Siegprämie von $1.368.700.
Kurz vor dem Finaltisch platzte der Traum für Poker-Superstar Daniel Negreanu, der auf Platz 11 ($107.940) ausschied. Alle verbliebenen acht Finalisten haben bereits ein Preisgeld von $152.020 sicher.
Event 56: $3.000 6-Handed NLH – Finale
Der Kanadier Abhishek Mhatre hat sich beim $3.000 6-Handed No-Limit Hold’em sein erstes Bracelet gesichert. Er setzte sich gegen 1.150 Entries durch und bezwang im kurzen Heads-up den schwedischen Ex-Weltmeister Martin Jacobson, um ein stattliches Preisgeld von $492.050 einzustreichen. Der Hobbyspieler verwandelte eine massive Führung im Finale nach nur wenigen Händen in den endgültigen Triumph.
Für das DACH-Highlight des Turniers sorgte Paulina Loeliger aus Österreich. Nach einer phasenweisen Führung am Finaltisch und einer mutigen Performance musste sie sich schließlich auf dem starken vierten Platz für $159.050 geschlagen geben, womit sie ein weiteres Top-Ergebnis für die DACH-Community einfuhr.

Event 57: $1.000 PLO – Tag 1A
Der erste von insgesamt drei Starttagen (Tag 1A) beim $1.000 Pot Limit Omaha lockte 683 Spieler an die Tische und generierte einen vorläufigen Preispool von $601.040. Am Ende des Tages schafften es lediglich 32 Akteure, erfolgreich Chips für Tag 2 zu verpacken. Die Spitzenposition im Chipcount sicherte sich der US-Amerikaner Paul Roy, der solide 934.000 Chips vor Harry Rubin (795.000 Chips) eintütete.
Event 58: $1.500 Limit 2-7 Lowball Triple Draw – Tag 1
Tag 1 beim $1.500 Limit 2-7 Lowball Triple Draw lockte 657 Liebhaber der klassischen Lowball-Variante an die Tische. Nach einem intensiven Turniertag gelang es lediglich 125 Spielern, Chips für die nächste Runde zu sichern, wobei sich der US-Amerikaner Stephen Hubbard mit 405.000 Chips an die Spitze des Feldes setzte.
Aus dem DACH-Lager schafften gleich vier Spieler erfolgreich den Sprung in den zweiten Spieltag. Die beste Ausgangslage erarbeitete sich der österreichische Ex-WSOPE-Champion Max Neugebauer, der solide 173.000 Chips auf Zwischenrang 31 eintütete. Ihm folgen der Deutsche Tobias Hausen (94.000 Chips), Sebastian Schulz aus Österreich (63.000 Chips) sowie Dennis Weiss aus Deutschland (60.000 Chips) im hinteren Mittelfeld.
