DAW-Kongress 2025: Programm für Automaten-Kongress steht

Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) veranstaltet am 13. März in Berlin ihren diesjährigen Kongress. Auf dem Programm stehen zahlreiche interessante Themen rund um das gewerbliche Glücksspiel. Auch die aktuelle Regulierung und ihre Herausforderungen werden auf dem DAW-Kongress 2025 diskutiert. Eingeladen sind Wissenschaftler, Politiker sowie Verbandsmitglieder und Branchen-Repräsentanten.

DAW-Kongress 2025 mit spannenden Themen und Gästen

Der alljährliche DAW-Kongress ist ein Highlight für die deutsche Glücksspielbranche. Der einflussreiche Dachverband wird im Café Moskau in Berlin einen Tag lang interessante Themen rund um das gewerbliche Glücksspiel diskutieren. Nach der Anmeldung um 11:00 Uhr geht es los mit einem Foyergespräch, in dem Hans-Joachim Karopka vom Managing Partner Rheingold Institut über das Thema „Darum spielt der Mensch“ mit den Gästen philosophiert.

Die offiziellen Eröffnungsansprachen halten Georg Stecker, der Sprecher des DAW-Vorstandes, und Boris Rhein (CDU), der Ministerpräsident von Hessen. Richtig spannend wird es danach bei der Podiumsdiskussion, in der es um „Die Entwicklung des gewerblichen Automatenspiels – legal vs. illegal“ geht.

Die Diskussion mit Prof. Dr. Justus Haucap, dem Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics der Uni Düsseldorf, Prof. Dr. Ralf Peter Anders, dem leitenden Oberstaatsanwalt von Hamburg, und DAW-Vorstand Manfred Stoffers wird mit Spannung erwartet. Das Spannungsverhältnis zwischen legalem und illegalem Glücksspielmarkt bewegt die deutsche Glücksspielbranche seit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 besonders intensiv.

„Legales Spiel in Städten und Gemeinden“wird in der anschließenden Podiumsdiskussion unter Leitung von DAW-Vizepräsidentin Johanna Bergstein mit drei Politikern diskutiert. Dabei geht es darum, die Erfahrungen mit dem legalen Glücksspiel in Deutschland zu diskutieren. Die Politiker, unter anderem zwei Bürgermeister, können dabei von praktischen Erfahrungen mit der Glücksspielbranche berichten.

Am Nachmittag finden mehrere Podiumsdiskussionen parallel statt. Beim Thema „Steuerung und Zukunft von Glücksspielorten“, unter anderem mit Mathias Dahms, dem Präsidenten des Deutschen Sportwettenverbands, und Martin Black, dem Geschäftsführer von Lotto Hessen, geht es um die Zukunft des terrestrischen Glücksspiels.

Etwas allgemeiner ist die Diskussion um „Trends in der Freizeitwirtschaft“ mit Prof. Dr. Jens Junge, dem Direktor des Instituts für Ludologie, angelegt. Diese Veranstaltung verspricht auch dank des exzellenten Gastes einen hohen Unterhaltungswert.

Spannende Podiumsdiskussion zum Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel

Für die Fans des Online-Glücksspiels ist die dritte Podiumsdiskussion am Nachmittag mit Abstand die erste Wahl. „Der Kampf gegen illegale Online-Glücksspielangebote“ thematisiert eines der drängendsten Probleme auf dem aktuellen Online-Glücksspielmarkt. Ronald Benter, der Vorstand der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), wird von aktuellen Erfahrungen und neuen Plänen berichten.

Die Podiumsdiskussion „Wie Regulierung gelingt“ mit Mitgliedern mehrerer Landtage rundet das Thema ab. Eine spannende Frage ist, ob bei den Diskussionen zur Regulierung des Glücksspiels von politischer Seite oder von der GGL Neuigkeiten in die Öffentlichkeit kommen. Bislang bringt die Bekämpfung des illegalen Online-Glücksspiels in Deutschland nicht den gewünschten Erfolg.

Weitere Podiumsdiskussionen zum Abschluss

Ein wichtiges, oft unterschätztes Thema der deutschen Glücksspielbranche ist der Fachkräftemangel. In der Podiumsdiskussion „Fachkräftemangel bekämpfen – Die Branche als Arbeitgeber“ sollen mögliche Lösungen dieses Themas diskutiert werden. In der Diskussion „Familienunternehmen im deutschen Mittelstand – Wie der Generationenwechsel gelingt“ geht es um die vielen kleinen und mittleren Glücksspielanbieter, die Schwierigkeiten haben, einen geeigneten Nachfolger zu finden.

Die Diskussion „Aktuelle Forschungsergebnisse zum Glücksspielverhalten – Wissenschaftliche Einsichten für eine verantwortungsvolle Regulierung“ soll die Teilnehmer des Kongresses auf den neuesten Stand bringen. Eines der großen DAW-Ziele ist es seit Jahren, die Regulierung des Glücksspiels auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse durchzusetzen.

Abschließend geht es um die „Perspektiven Glücksspielstaatsvertrag“, bei denen auch debattiert werden dürfte, ob eine Änderung des Glücksspielstaatsvertrags, insbesondere im Bereich der Online-Glücksspielregulierung, denkbar und wahrscheinlich ist.


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