„Es geht abwärts mit Poker“

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So reden die Zweifler, die Miesmacher, die Pessimisten. Selbstverständlich sind bei der Poker EM in Baden weniger Spieler als in den vergangenen Jahren, allerdings gab es noch nie so ein großes Angebot an Turnieren wie zum Beispiel in diesem Oktober.
Chilipoker Deepstack, 200k Gtd im King’s Casino, die Mountain Pokerparty, EPT Wien, die kleineren, aber doch regelmässig stattfindenen Turniere in Schenefeld, Potsdam oder Travemünde, sie alle sorgen für ein Überangebot. Bis auf ein paar wenige, müssen sich Spieler ihre Turnierbankroll einteilen und dadurch entsteht ein Verdrängungseffekt. Die Überlegung ob ich drei Turniere in Baden bei der EM spiele oder um etwas mehr die EPT in Wien stellt sich selbstverständlich. Wenn man dann alle Komponeten zusammenzählt, die Anzahl der Spieler dividiert durch die der Turniere, dann errechnet sich daraus ein Pokerboom und dann antworten wir mit: „Nein, nein. Pessimisten sind Optimisten mit Erfahrung und abwärts geht es mit Poker noch lange nicht!“.

RoW

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3 KOMMENTARE

  1. Dass der „Pokerboom“ vorbei ist sieht man bei Turnieren und beim Cashgame. Es wird aber weiter in Deutschland gepokert werden. Jetzt kommt es auf die Veranstalter an, wie Sie Poker anbieten. Die staatlichen Casinos haben hier viel Nachholbedarf. Vielleicht gibt es ja bald private legale Anbieter.

  2. man kann doch das stadtliche casino,nicht pro oder contra pokerboom nehemen.Schaut mal was in wien an einen freitag los ist :250-300 im montesino und genauso viel im CCC.Und wenn man höher dotierte tuniere veranstaltet,kommen auch 100 -150.Das stadtlich casino WILL ja nicht einen boom ,sondern zahlungskräftige kundschaft,die dann auch noch bei automaten,und anderen „abzocker glückspiele „geld dort lassen.

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