Der Pokerspieler und seine Enttäuschung

Ein Pokerspieler ist ein Gefangener seiner Illusion und er hat sich selbst ins Gefängnis gebracht. Unentwegt hofft er auf den großen Turniergewinn. Er ist auf romantische weise fast korrupt. Er lässt sich bestechen von Momenten in denen er mit der besseren Hand aus einem Turnier flog, von Momenten, die ihm den Traum groß erscheinen ließen, wenn er mit Pech bubbelte. Versteigt er sich aber in dem Glauben, dass nur das Kartenpech seinen Erfolg beeinflusst, dann kann darin die größte Enttäuschung entstehen.
Marc Gork zeigt uns seinen Gedankengang in einer Hand und damit auch, das Verlieren immer zwei Seiten hat.

RoW


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