Ehre und Straße – Deutschland im Jahre 2099

Kollege Kalhamer hat mich da mit seiner aktuellen Kolumne auf eine Idee gebracht. Er zitiert den Nobelpreisträger Theodor W. Hänsch. Dieser war in jungen Jahren in der Bunsenstraße wohnhaft und schon damals höchst interessiert daran, was man denn so leisten müsse, damit einem dieselbe Ehre zuteil wird wie dem deutschen Chemiker Robert Bunsen.
Für mich stellt sich natürlich da eine ganz andere Frage. Was muss ein deutscher Pokerspieler alles gewinnen, damit zukünftigen Stadtväter entsprechende Huldigungen für die Ewigkeit beschließen werden? Wird es in Hamburg jemals einen schmucken „Katja Thater Platz“ geben oder in Burghausen eine breite „Thomas Bihl Straße“? Würden Münchner Schüler vielleicht gerne in eine „Jan Heitmann Realschule“ gehen? Oder kicken die Stuttgarter Kickers eines Tages im „Andreas Krause Stadion“ in der ersten Liga? – Ideen hätte ich ja da genug. Nur gewöhnlich fragt mich dann keiner. Leider!

GöS


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