Am gestrigen Dienstag wurde auf GGPoker der Final Table der $10.000 GGMillion$ ausgetragen. Mit zwei Vertretern aus Österreich hatten wir gute Chancen auf den Titel, aber an „Brasilien“ sollte es diesmal kein Vorbeikommen geben. Der High Roller Kelvin Kerber gewann die GGMillion$ und kassierte für Platz 1 $499.299 Preisgeld, samt $10.000 WSOP Paradise Ticket.
Mit insgesamt 264 Entries wurde die Garantie von $2.000.000 easy getoppt und es wurde ein Preispool von exakt $2.560.800 generiert.
Die neun Finalisten konnten sich bereits allesamt über ein Preisgeld von $62.412 freuen, aber bei der High Roller-Elite liegt der Fokus natürlich immer auf Platz 1 und dieser war mit einem Preisgeld von $499.299, sowie einem $10.000 GGMillion$ Paradise Live Ticket dotiert.
Mit Klemens Roiter ($11 Mio Live-Winnings) und Simon Beckmann ($9 Mio Winnings auf GGPoker) hatten wir zwei DACH-Spieler im Rennen um die prestigeträchtige GGMillion$, aber für den ganz großen Wurf sollte es diesmal leider nicht reichen.
Mit Spielern wie Kelvin Kerber, über den letzte Woche gerade die große GGPoker-Doku rauskam, Niclas „Lena900“ Astedt ($40 Mio Winnings auf GGPoker) oder Rodrigo Selouan ($17 Mio) war es ein extrem starkbesetzter Final Table und Spannung war dementsprechend garantiert. Die Spieler gingen mit relativ ausgeglichenen Stacks ins Finale und die Quoten auf den Turniersieg lagen alle recht dicht beieinander.
Von der DACH-Fraktion sollte es als erstes Simon Beckmann erwischen. Er geriet eigentlich in einen guten Spot und auf dem Flop gingen mit A7s alle Chips in die Mitte. Da sein Gegner nur einen open ended straight-draw hatte, standen die Chancen bei knapp 80%, dass Beckmann einen wichtigen Double Up landen sollte. Leider traf der Russe „allexarm“ die 6 auf dem River und Beckmann musste auf Platz 6 für ein Trostpflaster von $136.122 die Segel streichen.
Der letzte Hoffnungsträger war somit der Österreicher Klemens Roiter, welcher der mit Abstand aktivste Spieler am Final Table war. Bei noch vier verbliebenen Spielern geriet er dann allerdings in eine denkbare ungünstige Konstellation. Er lief mit Trips Jacks in das geriverte Full House von Rodrigo Selouan und musste sich mit Platz 4 und $228.929 zufrieden geben.
Den Sieg sollten anschließend zwei Brasilianer unter sich ausmachen. Mit Kelvin Kerber und Rodrigo Selouan standen sich zwei absolute Poker-Cracks gegenüber und es sollte uns ein ultra spannendes Heads-Up erwarten.
Selouan ging mit einer 2:1 Führung ins Duell und es sollte eine gute Stunde dauern, bis der Gewinner feststand. Nachdem die Führung mehrfach wechselte, war es am Ende Kelvin Kerber, welcher die Oberhand behielt und den Sieg für satte $499.299 eintüten konnte. Sein brasilianischer Kollege „Selouan“ kassierte als Runner-Up $385.011.
Der Final Table wurde von Jeff Gross und Thomas Boivin kommentiert und kann hier nochmal im Replay angeschaut werden:




