Kolumnen

Auf den Hund gekommen

Ich jaule kurz auf und setze mich dann zu meinem Kumpel an den Arbeitsplatz um zuzusehen. Arbeiten nennt er es. Fünf Zehn No Limit Hold’em oder so.

Es scheint ganz gut zu laufen, denn er wippt so auf und ab und hört dabei auch komische Musik, die mir ein wenig Angst macht. Schon den Namen des Sängers, Israel Kamakawiwo’ole , kann ich nicht aussprechen. Ich nenne ihn einfach IZ.

Ich kratze an ihm, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass es gar nicht so schlecht ist, auch einmal eine kleine Pause zu machen und ein wenig durch die Natur zu tollen. Das gibt dem Gehirn frische Kraft und vielleicht findet sich auf dem Weg ja auch etwas zu Essen.

Dass Argument, bei seinem Job sei Sauerstoff nur kontraproduktiv, lasse ich nicht gelten, aber da meine Argumente auch nicht so zu überzeugen scheinen, nerve ich ihn einfach so lange, bis wir gehen.

Der Spaziergang war nett und wir haben beide unsere Lieblingsspeise gefunden. Er etwas im Brot, mit lecker Fleisch, aber versaut durch grünes Unverdauliches und einer ekelhaften weißen Soße. Grundsätzlich esse ich ja fast alles aber das? Igitt.

Zurück am PC geht es normal weiter. Ich döse ein wenig vor mich hin, aber auf einmal sitzt er senkrecht da. Zehn Zentimeter vor dem Monitor.
Die Action vor dem Flop habe ich verpasst, aber auf dem Flop klickt er immer wieder auf den Raise Button und er hat Könige. Ist glaube ich ganz gut, da auf dem Tisch im Monitor auch noch mal ein König sitzt. Außerdem eine Vier und eine Fünf. Der andere muss jetzt auch zeigen.

Eine Sieben und eine Acht und ein Schnitzel. Da sieht mein Kumpel glücklich aus. Aber es kommt ja noch was und mit der letzten kommt Pommes. Damit hat der andere wohl Schnitzel mit Pommes komplettiert und einer im Raum sieht nicht mehr so glücklich aus.

In mir steigt es auf einmal hoch und ich kotze. Was zurück an die frische Luft will, sieht verdächtig nach unverdauten Ästen aus. George (sieht gar nicht mehr glücklich aus) wird die Sauerei schon entfernen.
Ist ja mein neues Herrchen.

Tschüss, Cookie.


5 Comments
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AkneAnarchist No23
13 Jahre zuvor

Da wird ja jedem Leser, der wie Ich über einen unterdurchschnitlichen Magen verfügt, direkt übel beim lesen.

Jedoch ist mir etwas unklar, ob dieser „Cookie“, der diesen überaus wenig sinnfreien Kolumnebeitrag unterschrieben hat, nun auch (wirklich) Herr Danzer ist.

Kurz: Wer hat online gespielt und wer war der Zuschauser, der gekotzt hat?

Trautmann
13 Jahre zuvor

A blödsinn,

der Cookie ist dem Danzer George sein neues Hundele. War doch jetzt nicht so schwer, oder ? Viel Spaß mit deinem neuen Weggefährten, George.

masterdesaster
13 Jahre zuvor

Hm… 5-10 No limit, und der Onliner hat nen Schnitzel inner Hand….ich weiß nicht
Naturalienpoker…. 😆

nik
13 Jahre zuvor

der dicke hawaianer ist einfach der beste!

GermanHawke
12 Jahre zuvor

armer cookie. bei dem herrchen *gg* dachte der hund vom herrn danzer heist jan, oder bring ich da etwas ducheinander *lol*