Ein Fachmann der Pokerexperten-Kommission

Aufgrund des Mangels an Pokerjournalisten schickt eine namhafte, deutsche, größtmöglich formatige Wochenzeitung einen aufstrebenden Jungjournalisten zur WSOP nach Las Vegas um am Pokerboom mitzupartizipieren. Er erkennt in den weiten Gängen des Rio’s, durch Recherchearbeiten im Internet, Werthan wieder.

Hocherfreut über seine fulminanten Kenntnisse der heimischen Pokerszene und im entsetzlichen glauben einen Pokerspieler wieder erkannt zu haben, stürzt  er auf ihn zu und stellt sich dem zügig gehenden Werthan in den Weg. Schnell sprechend, genauso wie er es bei den Kollegen von ihren Live-Interviews am Fußballplatz schon einmal gesehen hat.

„Herr Werthmann, Poker ist doch im wesentlichen eine Art Selbstdarstellung. Stellt dann das Ausscheiden aus einem Turnier, das man benennen kann wie man will, immer aber das Scheitern in archaischer Brutalität aufzeigt, nicht immer etwas Unbegreifliches dar und noch Jahre später die Situation des Erkennens, dass man geschlagen wurde, so klar ist, das alles andere im Dunkeln verschwunden ist?“

„Nein“

„Danke für das Gespräch Herr Werhahn.“

„Gerne“