Kolumnen

Frauen-WM: Deutschland mit „Prinzessin“ statt Prinz gegen Frankreich?

Durch zwei Siege und einem sensationellen Torverhältnis von 5:0 hat die weibliche „Équipe Tricolore“ nicht nur vorzeitig das Viertelfinal-Ticket gelöst, sondern auch ihre Ambitionen untermauert, im Kampf um Platz eins in der Gruppe A ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Und dennoch gelten die deutschen Damen bei den Buchmachern im direkten Duell (Anpfiff 20.45 Uhr) als klare Favoritinnen.

Personell könnte die Ausgangslage nicht unterschiedlicher sein: Frankreich-Coach Bruno Bini hat alle Spielerinnen an Bord, darunter allein zehn Akteure von Champions-League-Gewinner Olympique Lyon. DFB-Trainerin Silvia Neid plagen dagegen durchaus Verletzungssorgen: Melanie Behringer (Außenbanddehnung am rechten Sprunggelenk) und Linda Bresonik (Magen-Darm-Virus) sind jeweils angeschlagen. Ein Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig. Außerdem sind Annike Krahn, Simone Laudehr und Kim Kulig mit Gelb vorbelastet, was Neid mit in ihre Startelf-Überlegungen miteinbeziehen will. Die wichtigste Personalie hat jedoch nichts mit einer Verletzung oder möglichen Sperre zu tun: Bereits die letzten Tage wurde schon heftig diskutiert, ob die erschreckend formschwache Birgit Prinz eine Denkpause bekommen soll. Alternativen wären Inka Grings oder Lira Bajramaj.

Fazit:
Trotz der schwachen Leistung der deutschen Nationalauswahl sind die Buchmacher auf der Seite der DFB-Elf. Dies erscheint insofern logisch, als dass sie noch nie versagt hat, wenn es drauf ankommt. Die Quote auf Deutschland ist aber mit 1.6 deutlich zu niedrig, weshalb eine Torwette weitaus reizvoller erscheint. Wenn Emotionen beiseite gelassen werden, ergibt es auch Sinn, auf ein Remis zu setzen.

Die Quoten bei Betfair:

Deutschland: 1.6
Frankreich: 6.4
Remis: 4.6

Over2,5 Tore: Ja 1.86/Nein 2.14

Hier geht’s direkt zum Wettmarkt.

Viel Erfolg beim Mitwetten!


3 Comments
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Sky
9 Jahre zuvor

Wer F-Fußball guckt, ist auch HARIBO-Konfekt.

Sky
9 Jahre zuvor

Es musste natürlich „Wer F-Fußball guckt, isst auch HARIBO-Konfekt.“ heißen. – Also ich selbst gucke nie F-Fußball, alleine schon die eckigen verhärmten Gesichter in den anderen Medien zu ertragen ist eine schwere Belastung. Früher war F-Fußball nicht ohne Grund verboten!