Kolumnen

Sabine vs. Sharapova: Lisicki im Halbfinale von Wimbledon

Dabei gäb es doch so viel zu sehen. Vor allem Sabine Lisicki (WTA-Rangliste Platz 62) begeistert durch ihr beherztes und kämpferisches Spiel. Ihr Aufschlag (immer deutlich über 170 km/h) ist bei der Konkurrenz gefürchtet. Gegnerin Na Li beschwerte sich gar, gegen Lisicki zu spielen sei „unfair“, da sie serviere „wie ein Kerl“. Heute trifft die Deutsche um 14 Uhr dann ausgerechnet auf die Spielerin mit dem wohl schwächsten Aufschlag. Doch wenn man bei Lisicki von einem Energiebündel spricht, fehlen einem bei Maria Sharapova (WTA-Rangliste Platz 6) die Superlative. Die Russin ist nach einer Schwächephase wieder voll da. Mit ihrem unnachahmlichen Kämpferherz fegte sie eine Konkurrentin nach der anderen aus dem Turnier und steht nun ohne Satzverlust in der Runde der letzten Vier.

Im Viertelfinale gegen Marion Bartoli habe ich Sabine Lisicki noch vorne gesehen. Nun dürfte aber Endstation sein für die 21-Jährige. Sie ist zur Zeit in Bestform und schlägt die meisten Asse, ist aber selbst an guten Tagen nahezu chancenlos gegen die eiskalte sibirische Power-Frau Sharapova. Anfang des Jahres standen sich die beiden in Miami gegenüber. Dieses Duell endete kurz und schmerzlos 6:2, 6:0. Und so sehen die Buchmacher die Russin auch vor dieser Partie als klare Favoritin. Ich sehe das Kräfteverhältnis als 80-20 pro Sharapova und werde dementsprechend meine Wette bei Betfair auf sie platzieren. Hier geht’s zum Wettmarkt – und nicht die spezielle Wimbledon-Promo vergessen.


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