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11. Offene Berliner Meisterschaft

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Der Pokerclub Bad Beat Berlin e.V. ist fast schon ein Urgestein der deutschen Pokerszene. Umso mehr freut es, dass auch dieses Jahr die Tradition der Offenen Berliner Meisterschaft fortgesetzt wurde. Wie es war, hat Stefan Schüttler für Euch zusammengefasst.

Am 30. Oktober 2017 wurde der Pokerclub Bad Beat Berlin e. V. nun bereits elf Jahre alt und bereits fünf Tage später fand die 11. Offene Berliner Pokermeisterschaft statt. Nachdem wir mehrere Jahre lang nun im Squashhouse dieses Event feierten, durften wir in diesem Jahr dankenswerterweise die großartigen Räume und Ausrüstung der Pokerlounge Berlin nutzen und pünktlich früh um zehn Uhr traten 36 SpielerInnen an, um um den Titel und Pokal zu spielen. Ein einzelner Nachzügler wurde später auch noch freudig begrüßt, und somit waren es diesmal 37 vorwiegend altbekannte Pokerfreunde, die sich diese Berliner Traditionsveranstaltung nicht entgehen ließen. Entspanntes Poker mit guter Struktur war auch diesmal wieder das Motto – und gerade die garantierten 25 Big Blinds im Durchschnitt sorgten zeitweise für ein Einfrieren der Blindlevel und für die Möglichkeit, nicht zu sehr durch hohe Blinds unter zu heftigen Druck zu geraten.

Trotz tiefer Struktur ging es erstaunlich zügig voran und mit einer halbstündigen Mittagpause war um 16:27 Uhr der Final Table erreicht. Neben Felix Sachsenweger, der für den Pokerclub Fairplay spielt, und gerade beim Berliner Pokerverband die Einzelwertung der Liga für sich entscheiden konnte, trafen sich auch dort vorwiegend alte Bekannte. Mit Oliver Steyer, der bereits 2013 und 2016 die Meisterschaft gewann sowie Robert Schoen gab es zwei bisherige Titelträger. Five Diamonds Urgestein Andreas Kunze, Tandem Champion Ralf Reuter, Berliner Pokerurgestein Marc Lehmann,Robert Piwowarski. Auch ich als Gastgeberr und als beste Frau Jenny Boldt nahmen also Platz.

Relativ schnell musste Marc seine Hoffnungen begraben als er mit der geriverten Straße von Robert S. unterlag. Platz 8 ging an Stefan, der mit ebenso wie Felix mit Damen gegen Ralf mit Pocket 5s preflop all-in war und einer Fünf auf dem Board unterlag. Ralf hatte nun einen kräftigen Chiplead, der mit Buben auch Andreas auf Platz 6 an die Rail schickte. Dann war Jenny mit all-in und wieder war es Ralf, der mit callte und gewann. Nächstes Opfer wurde dann Robert P., der an Pocket 9s von Ralf scheiterte, und somit hatte es Ralf mit deutlichem Chiplead mit den beiden bisherigen Siegern Oliver und Robert S zu tun. Hier nun konnte Robert im direkten Duell Oli vom Tisch nehmen, als er mit zwei Paar gegen den Open Ender von Oli antrat und sich nichts veränderte. Somit waren Ralf und Robert nun fast gleich auf, und um 18:25 Uhr kam es zur finalen Hand. Ralf fand Tens, Robert und ein Ass auf dem Tisch beendete die Offene Berliner Pokermeisterschaft 2017.

Herzlichen Glückwunsch an Robert Schoen, der nach 2015 nun auch 2017 dieses Turnier gewinnen konnte, sowie allen, die mit Freude und Begeisterung mitgespielt haben. Herzlichen Dank zudem an Adrian und die Pokerlounge für einen großartigen Rahmen!

Stefan Schüttler

 

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