Kolumnen

18, 20, Kontra, Raise

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Der deutsche Skat-Verband sprach mich unlängst an und bat mich um einen fachlich und sachlich versierten Beitrag zum Thema Skat als Kartenspiel und auch um Vergleiche zu Poker und anderen Kartenspielen.

Ich muss gestehen, ich mag Skat. Irgendwie. Ich mag aber auch Schulmädchenuniformen, abklingende Zahnschmerzen und Currywurst ohne Darm. Ich mag auch; um dem geneigten Leser anhand dieser Parabel den Stellenwert meiner Sympathie für Skat, auch und vor allem im Verhältnis zu Poker, zu erklären; Sonnenaufgänge, die Backstreet Boys und Currywurst mit Darm.

Beim Skat gibt es meiner Meinung nach zu wenig Karten. Da kann ich auch direkt Mau Mau spielen. Oder Halma. Damit wir uns richtig verstehen, Skat ist nicht wirklich Käse und ich möchte auch niemanden beleidigen, aber Skat ist dann doch eher veganer Tofukäse. Ich hingegen steh auf Dry Aged Black Angus, ab 300 Gramm aufwärts. Die überflüssigen Beilagen bitte weglassen oder das Kaninchen damit füttern. Wie gesagt; ja, ich werde altersmilde; ich möchte niemanden beleidigen.

Skat ist ja auch nicht so ganz ungeil wie Bridge, aber es geht halt nur zu dritt. Das ist aber eher etwas für das außereheliche Bett. Skat ist ein bisschen das Nordic Walking unter den Kartenvergleichsaktivitäten. Gut, man bewegt sich, treibt Sport, regt den Kreislauf an und man ist an der frischen Luft. Aber, bitte, wie albern sieht das denn aus?

Skat ist irgendwie das Fußball-Österreich unter der Kartenspielen. Doch, die Spitze aus der Sektion Weltfußball musste sein. Ich kann ja nicht immer nur Hannover 96 oder das VfBle Stuttgartle beleidigen.

foto-skat-20-9Beim Skat muss man immer alle Stiche mitzählen, nicht geeignet für Sonderschüler. Beim Skat dauern die Spiele nicht so lange, man kann also öfter aufstehen, geeignet für Bettnässer. Man kann beim Skat hingegen nicht bluffen, das wäre ein total lächerliches Eigentor. Skat wird in Las Vegas nicht angeboten. Selber mischen ist total uncool. Gemischt und vor einem abgelegt bekommen ist wie daheim, mit Diener und sonstigem Hauspersonal. Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich auch auf Dienstmädchenuniformen stehe? Karten, und dann auch noch so viele, auf der Hand zu halten, ist ebenfalls uncool. Und ja, ich steh total auf Currywurst. Noch mehr allerdings auf französische Leckereien in fester und flüssiger Form. So beispielsweise mein heutiges Abendessen.

Abschließend noch eine Anmerkung zu der obig schon erwähnten Spielerreduzierung auf lediglich drei Personen. Das hat natürlich einen großen Vorteil. Man hat maximal zwei andere Deppen am Tisch.

5 KOMMENTARE

  1. Es ist doch schön dass im Netz jeder seine Meinung veröffentlichen darf, sei er auch noch so unwissend. Auch ich bin inzwischen altersmilde geworden, darum sag ich es mal so:
    LASST DIE DEPPEN WEITER ÜBER SKAT REDEN WIE SIE WOLLEN. WIR SPIELEN ES GERN WEITER

  2. Naja, wer diesen oder auch andere Artikel von „Udo Gartenbach“ liest, erkennt schnell, um was fuer einen selbstverliebten und unterbelichteten Schwachkopf es sich handelt.
    Keinen Plan vom Poker, keinen Plan vom Schreiben und natuerlich auch keinen Plan vom Skat…
    „Schulmaedchenuniformen“?? „Dienstmädchenuniformen“?? einfach nur zum Fremdschaemen der Typ…

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