WSOP Events weltmeister

WSOP 2018 Main Event: Cada schreibt Geschichte, Manion führt

3

2009 holte sich Joe Cada den Weltmeistertitel, als er sich beim $10.000 No Limit Hold’em Main Event der World Series of Poker (WSOP) durchsetzte. 2018 nimmt er nun wieder am Final Table Platz und kämpft erneut um den Titel. Chipleader ist Nicolas Manion.

Sechs US-Amerikaner, ein Ukrainer, ein Franzose und ein Australier. Das ist die Nationalitätenbilanz am Final Table, nachdem Spieler aus 88 Nationen beim Main Event angetreten waren. Obwohl das Feld mit 7.874 das zweitgrößte in der Geschichte ist, hatten es viele Bekannte in die Top 100 geschafft. Je näher der Final Table rückte, desto weniger wurden es. Nun ist es nur noch Joe Cada, der neben seinem Weltmeistertitel noch zwei weitere Bracelets vorweisen kann.

WSOP 2018 Main Event: Cada schreibt Geschichte, Manion führt
Final Table Nine

Seat 1 – Artem Metalidi – 15.475.000:

Neben Joe Cada ist der Ukrainer tatsächlich der erfahrenste Spieler am Tisch. Mit schon mehr als $2.100.000 an Turnierpreisgeldern bringt er einiges an Erfahrung mit. Der ganz große Wurf fehlt ihm bislang, aber die Preisgelder zeigen doch, dass er schon einige Erfolge vorweisen kann. Als zweiter Ukrainer hat er nach Anton Makiievskyi nun die Chance, den Titel in die Ukraine zu holen.

Seat 2 – John Cynn – 37.075.000:

Vor zwei Jahren schrammte John Cynn am Final Table des Main Events vorbei und belegte Platz 11. Dieses Jahr hat er den Sprung an den Final Table geschafft und verdoppelt damit schon seine bisherigen Turnierpreisgelder.

Seat 3 – Alex Lynskey – 25.925.000:

Letztes Jahr hätte der Australier fast sein erstes Bracelet gewonnen. Beim Marathon 2017 musste er sich erst im Heads-up geschlagen geben. Das Preisgeld von rund $420.000 ist auch sein bislang höchster Cash, mehr als $1.500.000 hat er in seiner Karriere schon gewonnen.

Seat 4 – Tony Miles – 42.750.000:

Tony Miles hat sich über bestbet Jacksonville für das Main Event qualifiziert und ist einer der „Outsider“ am Tisch. Nur etwas über $50.000 hat er bislang bei Turnieren gewonnen und das Erreichen des Final Tables ist für den Amerikaner schon ein riesiger Erfolg.

Seat 5 – Nicolas Manion – 112.775.000:

Nicolas Manion ist der Chipleader am Final Table, nachdem er in der spektakulären letzten Hand an Tag 6 den Riesenpot zog. Wenn Tony Miles mit seinen bislang 50k an Tournament Winnings ein Underdog ist, dann ist es Manion auf jeden Fall auch. Er bringt es auf gerade mal $11.000 an Preisgeldern, sein Ticket erspielte er sich über Gratistickets in $2.175 Satellites. Die Asse im richtigen Moment zeigen, dass der Lauf bei ihm auf jeden Fall stimmt.

Seat 6 – Aram Zobian – 18.875.000:

Auch Aram Zobian ist niemand, der bislang auf dem internationalen Turnierparkett groß in Erscheinung getreten ist. Er kann einige Cashes vorweisen, aber keinen großen Turniersieg. Nun nimmt auch er am Final Table Platz und hat seinen Tournament Winnings gleich mal verzehnfacht.

Seat 7 – Michael Dyer – 109.175.000:

Tag 6 war eigentlich die Michael Dyer Show. Nachdem er schon einige Zeit die Führung hatte, schien er am Weg zum Final Table schon uneinholbar. Wäre da nicht die letzte Riesenhand gewesen, dann wäre Michael Dyer massiver Chipleader gewesen. So liegt er nun knapp hinter Nicolas Manion. Auch für ihn ist das Erreichen des Final Tables der erste wirklich große Turniererfolg.

Seat 8 – Joe Cada – 23.675.000:

Weltmeister 2009 als jüngster Spieler in der Geschichte, 2014 Shorthanded Champion und 2018 Shootout Champion. Joe Cada ist einer jener Weltmeister, die sich in der Pokerszene behauptet haben. Am damals stark besetzten Final Table mit Phil Ivey und Jeff Shulman setzte er sich souverän durch, nun ist er selbst der bekannteste Spieler am Tisch. Wenn er es schafft, den Titel zu holen, schreibt er erneut Geschichte. Denn er wäre damit der erste, der es nach dem Pokerboom 2003 geschafft hätte, das Main Event 2 x zu gewinnen. Aber wenn Phil Hellmuth 15 Bracelets gewinnen kann, warum nicht auch Joe Cada 2 x das Main Event.

Seat 9 – Antoine Labat – 8.050.000:

Bis zur letzten Hand an Tag 6 war Antoine Labat einer der Big Stacks. Nun muss der Franzose als Shortstack am Final Table Platz nehmen und das Feld von hinten aufrollen. Auch für ihn ist das Erreichen des Final Tables ein Bankroll Boost, gerade mal $100.000 an Tournament Winnings kann er bislang vorweisen. $1.000.000 hat er nun aber schon sicher – ebenso wie die anderen Finalisten.

 

———

Um 17:30 Uhr Ortszeit geht es heute in Las Vegas an den Final Table, es wird nur von 9 auf 6 Spieler gespielt. Morgen folgt dann das Spiel von 6 auf 3 und am Samstag spielen die letzten drei Spieler den Weltmeistertitel aus. Wer sich den Titel sichert, gibt es auf ESPN und PokerGo zu sehen. Die Coverage findet Ihr natürlich auf wsop.com.

Der Weg zum Final Table der einzelnen Finalisten:

WSOP 2018 Main Event: Cada schreibt Geschichte, Manion führt WSOP 2018 Main Event: Cada schreibt Geschichte, Manion führt(Quelle: Pokernews.com)

 

Payouts am Final Table:

 

RangPreisgeld
1$8.800.000
2$5.000.000
3$3.750.000
4$2.825.000
5$2.150.000
6$1.800.000
7$1.500.000
8$1.250.000
9$1.000.000 

 

3 KOMMENTARE

  1. Ohne die Leistung zu schmälern, primär spieltheoretisch bestimmt gute Entscheidungen getroffen zu haben; wie viel Glück kann man haben zwei Mal den Finale Table zu erreichen.

    Genauso bizarr war es schon bei M. Newhouse

    5
    2
  2. Ja da stimme ich zu… Unfassbar wie viel Glück manche haben und souverän hat er den ersten Weltmeister Titel nicht gewonnen bevor ihr sowas behauptet schaut euch mal im replay an wie oft er damals geluckt hat…

  3. allein der manion spot :D AA vs KK vs KK. glück gehört halt dazu. ich schaffe es selbst da in die runner-straight zu rennen :P *badbeatrumgeheule*

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT