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WSOP 2019 Main Event: Hossein Ensan weiter mit massivem Chiplead im Finaltag

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Zwei Spieler trennen Hossein Ensan noch vom Weltmeistertitel. Nach dem zweiten Finaltag beim $10.000 No Limit Hold’em Main Event der World Series of Poker (WSOP) ist er massiver Chipleader und hat den Titel, das Bracelet und die $10.000.000 Siegprämie zum Greifen nahe.

Es war erneut ein kurzer Tag. Nur fünf Spieler waren noch übrig, das Tagesziel waren drei. Garry Gates war am Tag zuvor derjenige gewesen, der mit Hossein Ensan mithalten konnte, aber der zweite Finaltag sollte ein fataler für ihn werden. Dafür konnten Dario Sammartino und Alex Livingston gut Chips machen.

In Hand # 57 wurde fortgesetzt und Dario Sammartino startete gleich mit einem Double-up. Mit konnte er gegen Hossein Ensan verdoppeln und hatte ein wenig Bewegungsfreiheit. Die verlorenen Chips holte sich Hossein durch einige andere Pots zurück und dann kam die erste große Hand gegen Garry Gates. Mit verteidigte Hossein Ensan seinen Big Blind, Garry hielt . Am Flop check-callte Hossein, am Turn erneut. Am River feuerte Garry erneut und bekam den Call von Hossein. Ein Drittel von Garrys Stack ging an Hossein und das war der Anfang vom Ende für Garry Gates.

Alex Livingston baute auf und zog an Garry Gates vorbei, als letzterer sich verbluffte. Hossein Ensan vergrößerte den Abstand zu den anderen immer weiter und So sah es nach 100 gespielten Händen am Final Table so aus, dass Hossein weit mehr als doppelt so viele Chips wie Alex Livingston vor sich hatte und Alex Livingston seinerseits schon fast doppelt so viele wie Dario Sammartino. Garry Gates und Kevin Maahs lagen schon fast hoffnungslos zurück.

In Hand # 111 kam schließlich das Aus für Kevin Maahs. In einem klassischen Flip traf er mit auf die Pocket 9s von Hossein Ensan, das Board und Kevin nahm Rang 5 für $2.200.000.

Mit den Chips von Kevin war Hossein erstmals auf über 300.000.000 Chips. Alex Livingston war unter die 100 Millionen Marke gefallen, doch er sorgte dann für die letzte Hand des Abends. Mit callte er im BB das All-in von Garry Gates im SB mit . Das Board und damit musste sich Garry Gates nach einem fatalen Tag mit Rang 4 für $3.000.000 verabschieden.

Mit dem Ausscheiden von Garry Gates steht fest, dass der Titel nicht in den USA bleiben wird. Aber ob er nach Deutschland, Kanada oder Italien geht, wird erst im großen Finale entschieden. Für Hossein Ensan könnte die Ausgangslage nicht besser sein, er hält fast zwei Drittel aller Chips. $4.000.000 haben die drei sicher – aber der Sieger nimmt $10.000.000 mit.

Final 3

Die Chip Counts nach Tag 9:

Name aus Chipcount BBs
Hossein Ensan  Germany 326.800.000 163
Alex Livingston  Canada 120.400.000 60
Dario Sammartino  Italy 67.600.000 33

Avg. Stack: 171.380.000
Blinds: 1.000.000/2.000.000/2.000.000

Event #73: $10,000 No-Limit Hold’em MAIN EVENT – World Championship

Buy-in: $10.000
Entries: 8.569
Preisgeld: $80.548.600

Main Event Final Table Payouts:

Platz Spieler Preisgeld
1     $10.000.000
2     $6.000.000
3     $4.000.000
4 Garry Gates United States $3.000.000
5 Kevin Maahs United States $2.200.000
6 Zhen Cai United States $1.850.000
7 Nick Marchington United Kingdom $1.525.000
8 Timothy Su United States $1.250.000
9 Milos Skrbic Serbia $1.000.000


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World Series of Poker Links:

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Weitere Informationen gibt es auf: WSOP.com

12 KOMMENTARE

  1. Richtig Handverlauf war, Hosein macht River Bet von 8.9mill (ca. 1/3 Pot ) Gates raist in auf 24.5 Mill
    Und Hossein Snappt ihn

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  2. Wenn schon der Gartenbach Headlines klaut vom Senior, dann kann Dir nichts mehr passieren. Hossa Hossa Houssein!!!!!Yeah!!!!!Zille

  3. Spätestens jetzt sollte sich Hossein gegen das Finanzamt zur Wehr setzen! Das Urteil bzw. der Termin vor dem höchsten Gericht steht immer noch aus. (Eddy Scharf)
    In den Fernsehshows der kommenden Wochen sowie auf den Internetseiten sollte das unbedingt angesprochen und thematisiert werden. Im deutschen Gesetz ist Poker ganz klar als Glückspiel deklariert. Und trotzdem wird es anders ausgelegt. Wie kann das sein? Der Staat verdient hier doppelt und dreifach. Kein Casino in Deutschland unterschreibt dafür das aus Pokerturniergewinnen keine Steuern anfallen und weisen auch nicht darauf hin.

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  4. Warum sollten denn Pokerspieler keine Steuern zahlen, wenn es ihr Job ist? Aktienhändler betreiben auch eine Art Glücksspiel, professionelle Pokerspieler leben in diesem Land und können sich genau so wie alle anderen an dem System beteiligen! Sie genießen doch genauso die Vorzüge wie alle anderen (sicher gibt es Probleme/aber im großen und ganzen geht’s uns besser als den meisten anderen). Ich hoffe Eddy Scharf wird seinen Prozess nicht gewinnen. Natürlich muss er dann bei der Steuer auch Reisen, Buyins etc absetzen können, aber im großen und ganzen hat einfach jemand steuern zu zahlen wenn er das als Arbeit nachgeht!

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    • und wer sagt, wer Profi ist und wer nicht..den Beruf gibt es ja offiziell nicht, außer vll wenn man einen Sponsor hat wie Pokerstars und dann Geld erhält..das kann dann nat normal versteuert werden…ansonsten müsste jeder seine Verluste und sonstige Kosten abschreiben dürfen..und dann lohnt sich das hinten und vorne nicht mehr für den Staat…es ist so schon schwer genug, Gewinn mit Poker zu machen…und zu hoffen, dass Scharf verliert, ist einfach unkorrekt..die wollen halt nur die gelisteten cashes versteuern 20 Jahre rückwirkend ohne sämtliche Abschreibungen…das ist lächerlich und reine Willkür..außerdem heißt es in dem Urteil, dass er als Profi bei 50/50 Entscheidungen einen Vorteil hat, weil er Profi ist…also wer das nicht für Vollverarsche hält, nice life…

  5. Ganz Deiner Meinung „Deine Mutter“!
    Dieser Kommentar juckte mir auch schon lange in den Fingern!
    Saubere Besteuerung für Pokerspieler – Fehlinvestitionen wie nicht gecashte Turniere werden genauso veranlagt wie Gewinne.
    Was natürlich nicht geht, sind Doppelbesteuerungen – sprich Abgaben im Land des Turniergewinns UND im Land wo der Lebensmittelpunkt ist.
    So nervig Steuern zahlen sind, aber von irgendwas müssen ja Straßen, Krankenhäuser, Verwaltung, allgemeine Wohlfahrt bestritten werden.

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