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Alexander Kostritsyn ist der Aussie H.O.R.S.E. Champion

Keine große Turnierserie, die etwas auf sich hält, kommt mehr ohne H.O.R.S.E. Event aus. Bei einem Buy-in von AU$10.200 bleibt das Teilnehmerfeld überschaubar, dafür aber auch hochkarätig. Alexander Kostritsyn hat es nach seinem Titel im Main Event letztes Jahr, nun das H.O.R.S.E. Event für sich zu entscheiden.

Nur 25 Spieler hatten an dem Turnier teilgenommen. Da waren Größen wie Tony G., Chris Ferguson, Michael Binger, Joe Hachem, Jeff Madsen, Jeff Lisandro oder auch Ivan Demidov mit dabei. An Tag 1 wurde bis zum Final Table mit acht Spielern gespielt. Chris Ferguson hatte den ersten Tag dominiert und war als souveräner Chipleader an den Final Table gekommen. Als Shortstacks nahmen Michael Binger und Alexander Kostritsyn das Finale in Angriff.

Der Finaltag lief für Kostritsyn schon eher wie gewollt. Von Beginn an konnte er Druck machen und sogar bald zu Ferguson aufschließen. Zunächst aber verabschiedeten Chris Ferguson und Zach Fellows Tino Lechich mit Platz 8 beim Stud Hi/Lo. Michael Binger brauchte ebenfalls dringend ein Double-up, was ihm gegen Kostritsyn auch gelang. Kurz darauf aber war er beim Omaha Hi/Lo wieder all-in und musste sich mit zwei Paar den höheren zwei Paar von Chris Ferguson geschlagen geben.

Damit ging es um die bezahlten Plätze und zu aller Überraschung war es Joe Hachem, der leer ausging. Beim Stud war er mit zwei Paar all-in, Alexander Kostritsyn zeigte die höheren zwei Paar und Hachem musste sich sichtlich enttäuscht ohne Preisgeld verabschieden.

Zach Fellows war das nächste Opfer von Kostritsyn. In einer Omaha Hi/Lo Runde trat Fellows mit einem Paar Asse, einmal suited, an. Kostritsyn baute sich am Board das Wheel und damit ging Platz 5 an Fellows.

Damit war Alexander Kostritsyn bereits überlegener Chipleader. Lee Nelson dagegen war bereits sehr short. Einmal konnte er noch gegen Chris Ferguson verdoppeln, dann aber musste er sich Drilling Ass von Jeff Madsen geschlagen geben. Damit war das Finale nun „Australier-Frei“.

Ein Ami musste sich mit Platz 3 begnügen. Beim Hold’em musste Jeff Madsen fast all seine Chips mit gegen von Kostritsyn abgeben, dann freute er sich noch über Pocket 8s. Pech, dass Kostritsyn Pocket Queens hielt. Die dritte Dame am River war nur noch eine Formalität und damit saßen sich nun Chris Ferguson und Kostritsyn im Heads-up gegenüber.

Ferguson kämpfte gegen die Chips-Übermacht von Kostritsyn an. Beim Omaha Hi/Lo kam aber schließlich das Aus für ihn. Mit war seine Ausgangsposition gegen gar nicht so schlecht, doch das Board brachte und damit den Sieg für Alexander Kostritsyn.

Letztes Jahr ging der Russe mit AU$1.650.000. Dieses Jahr waren es „nur“ AU$95.000.

1 — Alexander Kostritsyn — AU$ 95.000
2 — Chris Ferguson — AU$ 65.000
3 — Jeff Madsen — AU$ 40.000
4 — Lee Nelson — AU$ 30.000
5 — Zach Fellows — AU$ 20.000


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