Das Ende von Full Tilt rückt immer Näher. Poker Room Chef Dominic Mansour verlässt das irische Unternehmen und wechselt firmenintern zu PokerStars.

Hinter den Kulissen wird offenbar fleißig am großen Wechsel gearbeitet, denn mit Dominic Mansour wirft der Chef das Handtuch. Allerdings verlässt Mansour die Firma nicht ganz, sondern wird sich zukünftig um „den Wachstum und die Entwicklung von PokerStars in Südeuropa“ kümmern.
Mansour übernahm im März 2015 die Leitung bei Full Tilt, konnte jedoch den Abwärtstrend nicht mehr stoppen. Nachdem man sich ursprünglich als High Stakes-Plattform verkaufte, sollten durch drastische Änderungen die Freizeitspieler angelockt werden.
Die derzeitigen Pläne sehen vor, dass die Marke Full Tilt als PokerStars-Skin weitergeführt wird. Allerdings fiel diese Entscheidung, bevor David Baazov wegen Insiderhandels angeklagt wurde und als CEO zurücktrat.
Die Zukunft von Amaya ist ungewiss. Sollten Gläubiger die Firma zerschlagen oder neue Investoren einsteigen, wäre es durchaus vorstellbar, dass man die Software und die Marke Full Tilt doch noch veräußert.