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Atlantic City – schlechte Aussichten für das Taj Mahal

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Seit 10. Oktober ist das legendäre Trump Taj Mahal Casino Resort geschlossen. Ein neues Gesetz könnte nun verhindern, dass das Casino in den nächsten fünf Jahren wiedereröffnet wird.

Nach über 26 Jahren im Geschäft und vier überwundenen Insolvenzen wurde Anfang August annonciert, dass das Taj Mahal in Atlantic City dichtmacht. Doch kaum war das legendäre Casino geschlossen, gab es zahlreiche Gerüchte rund um eine Wiedereröffnung.

Dies könnte sich schwieriger gestalten, als Investor Carl Icahn sich vorstellte. Am Donnerstag wurde im Senat von New Jersey ein Gesetz angenommen, welches das ‚Einlagern‘ von Glücksspiellizenzen verbietet. Damit will man verhindern, dass Casinobetreiber ein Casino schließen, nur um es wenig später ohne Gewerkschaft wiederzueröffnen.

Genau diesen Schachzug wirft man nämlich Carl Icahn vor, geplant zu haben. Nachdem sich der Geschäftsmann nicht mit der Gewerkschaft Local 54 einigen konnte, wurde das Casino geschlossen, obwohl es durchaus Profite einbrachte. Icahn forderte Zugeständnisse wie beispielsweise einen Verzicht auf Pensionen, welche die Gewerkschaft ablehnte.

Seitens Carl Icahn und seiner Investorenfirma gibt es bisher keinen Kommentar, doch man darf davon ausgehen, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Im schlimmsten Fall muss Icahn die Lizenz zurückgeben und bis zu fünf Jahre warten, bis eine neue Lizenz ausgestellt wird. Dies würde zweifelsohne auch einen Weiterverkauf erschweren.

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