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Aussie Millions – Siege für Michael Binger, Lee Nelson und John Tabatabai

Während noch immer das Main Event der Aussie Millions im Pokerroom des Crown Casino Melbourne für Spannung sorgt, sind andere Events bereits entschieden. So setzten sich Lee Nelson beim AU$1.100 Pot Limit Omaha und Michael Binger beim AU$3.250 durch. Außerdem sicherte sich John Tabatabai den Titel des Heads-up Meisters.

Vier Spieler waren beim AU$5.000 Heads-up Event noch übrig geblieben. Souverän setzte sich John Tabatabai gegen David Gent durch und zog ins Finale ein. Dort wartete Alec Torelli, der Jarred Solomon besiegt hatte. Während des finalen Matches passierte den Turnierverantwortlichen ein Missgeschick, das doch spielbeeinflussend werden hätte können. Die Chips mussten während des Matches getauscht werden und als Tabatabai Torelli nach seinem Chipcount fragte, wurde festgestellt, dass 10.000 Chips zuviel im Umlauf waren. Da sich die Situation nicht mehr klären lies, stimmten beide Spieler zu, das Match von vorne zu beginnen. Tabatabai war zu diesem Zeitpunkt klar in Führung gelegen. Er ließ sich auch durch den Zwischenfall nicht aus dem Konzept bringen und holte sich souverän den Sieg und damit AU$100.000.

Lee Nelson gehört zum Team der PokerStars Pros, ist aber nicht unter den Namen, die jeder Spieler stets präsent hat. Und dennoch gehört er zu jenen Spieler, die schon lange und sehr erfolgreich im Turniercircuit mit dabei sind. 120 Spieler hatten sich beim AU$1.100 Pot Limit Omaha Event eingefunden, darunter eben Lee Nelson, Van Marcus, JC Tran und auch Marsha Waggoner. Am ersten Tag wurde bis zum Final Table gespielt, David Bach ging als Chipleader in den Finaltag. Als Bach in einer Hand Nelson all-in setzte, bewies dieser seinen Instinkt und callte. Die Hand gewann Nelson und damit legte er auch den Grundstein für den Turniersieg. Zwar musste Nelson noch Rückschläge hinnehmen und kurzfristig die Führung abgeben, aber er dominierte den Tisch und besiegte verdient schließlich Rainer Quel im Heads-up. Der Sieg brachte Nelson weitere AU$32.400 für seine Bankroll.

Ein weiteres Pot Limit Omaha Turnier war ebenfalls angesetzt. Da betrug das Buy-in aber AU$3.250, außerdem wurde mit Rebuys gespielt. Da das schon mal ins Geld gehen kann, war auch die Teilnehmerzahl sehr gering. Nur 42 Spieler gingen an den Start, insgesamt ging es aber um AU$387.000. Ein recht illustres Feld hatte sich zusammengefunden – mit Tony G., Josh „JJProdigy“ Field, Chris Ferguson, Chino Rheem, Michael Binger und auch Niki Jedlicka. Niki konnte sogar zwischenzeitlich die Führung übernehmen, mit dem Final Table hatte er aber letztendlich genauso wenig zu tun wie auch Chris Ferguson. Nachdem nur sieben Plätze bezahlt wurden, begann das Bubble Play erst am Finaltisch. Die undankbare Rolle des Bubble Boys fiel dann Tony G zu, der an der Straight von Michael Binger scheiterte. Chino Rheem rettete sich auf Platz 7. Für Michael Binger sah es lange Zeit gar nicht nach einem Sieg aus. Zu dritt am Tisch war Josh Field überlegen in Führung. Aber beim PLO ist bekanntlich noch viel mehr möglich als beim No Limit Hold’em und so saß Binger schließlich Field im Heads-up gegenüber – und zwar als Chipleader. Als Field all-in war, hatten beide den Flushdraw, aber Binger auch zwei Paar. Aus denen wurde dann das Full House und damit gewann Binger das PLO Rebuy Event und AU$123.840.


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