Kolumnen

Back Dir Dein Herz Ass

Nächste Woche, genau um diese Zeit, ist das Fest der Feste. Feste feiern, immer feste druff. Oder so. Eins darf gewiss nicht fehlen. Die komische Verwandtschaft. Ausserdem die verbrannte Gans. Der Kater am Morgen danach. Die hässlichen Geschenke, trotz „wir schenken uns dieses Jahr gar nichts“.

Das allerschlimmste am eiligen Abend dürfte wohl sein, das die meisten Casinos geschlossen haben. Und wir weder die Kreuz Acht noch die Pik Sieben in der Hand halten können; dieses buchstäblich gemeint.

Abhilfe und Suchtverkleinerung schafft das wir-backen-uns-Spielkarten-Plätzchen-Rezept vom alten Gartenbach. Einem Könner in der Küche.

Es ist total einfach:
250 g Butter (von glücklichen Kühen bitte) in einem Topf schmelzen; danach eine halbe Stunde abkühlen lassen. Jetzt kann man schon mal den Backofen vorheizen. Ich empfehle Umluft 160 Grad.
Die wieder etwas angehärtete Butter mit dem Mixes geschmeidig rühren. Dabei 175 g Zucker und 2 Packungen Vanillin-Zucker hinzugeben und so lange rühren, bis eine weißschaumige Masse entsteht.
Dann 200 g Mehl portionsweise unter die Masse unterrühren. Wenn der Teig fester wird, etwas Milch hinzugießen. Anschließend nochmal 100 g Mehl in die Schüssel geben und zu einem glatten Plätzchenteig verkneten. Den Teig für eine Viertelstunde ruhen lassen.
Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und viereckige, nichtquadratische Plätzchen ausschneiden. In der Größe einer genormten Spielkarte. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10 Minuten backen. Ein paar Minuten abkühlen lassen.
Und dann mit Lebensmittelfarbe oder eingedicktem Rote Bete Saft wie die Originalkarte mit Herzen und dem A verzieren.


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