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Bellagio-Räuber erbeutet 1,5 Millionen

Reingehen, Chips nehmen, rausgehen, auf einem Motorrad davon fahren. Keine drei Minuten dauerte gestern Dienstag, den 14. Dezember 2010, der bewaffnete Überfall auf das Casino im Bellagio. $1.500.000 erbeutete der dreiste Räuber, allerdings in Bellagio-Chips.

Es ist schon der zehnte Casino-Überfall in diesem Jahr. Zwar sind die 1,5 Millionen Dollar ein hübsches Sümmchen, aber nicht die größte Beute, die in den letzen drei Jahren in Las Vegas gemacht werden konnte. Erschreckend ist die Vorgehensweise des Räubers. Er spaziere ins Casino des Bellagio, zückte beim Craps-Tisch eine Waffe, packte die Chips ein und ging wieder. Keine drei Minuten dauerte der Überfall und die Polizei hat keine Spur vom Täter.

Die Chips zu tauschen dürfte für den Täter kein Problem sein, solange er nicht mit der gesamten Beute zurück ins Bellagio kommt. Viele Spieler haben Chips vom Bellagio zu Hause, auch bei Pokerspielern wie Phil Ivey, Gus Hansen und Phil Hellmuth sind Bellagio-Chips immer mit dabei, wenn es auf Reisen außerhalb der USA geht. Einzig bei den $25.000 Chips könnte der Räuber vielleicht in Bedrängnis kommen, denn diese gibt es nicht so oft auf den Tischen zu sehen.

Bezüglich der Identität des Bellagio-Räubers tappt die Polizei von Las Vegas komplett im Dunkeln, allerdings hat man die Vermutung, dass dieser Überfall in Zusammenhang mit einem von letzter Woche auf das Suncoast.

http://www.youtube.com/watch?v=-KA-LvKRFG0

Pressekonferenz der Las Vegas Police:


1 Kommentar
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GermanHawke
9 Jahre zuvor

Dazu müsste man natürlich wissen, wieviel Umsatz das Bellagio am Tag macht.
Ich denke, da laufen ganz andere Sachen im Hintergrund.
Branchenkenntnisse voraus gesetzt, lässt sich ein Chip sicher leichter als eine Dollar-Banknote fälschen.