Betsson GSOP live – Angst vor Galic und kaum noch Deutsche

Nicht nur geschichtlicher Reichtum, sondern auch ganz offen zur Schau gestelltes Geld zeigen gehört in dieser Ecke von Malta in dem das Turnier stattfindet zum ganz normalen Umgang. Meterlange Luxusjachten an jedem nur erdenklichen Platz und 45qm Wohnungen ab € 500.000 sind völlig normal.

Nicht nur geschichtlicher Reichtum, sondern auch ganz offen zur Schau gestelltes Geld zeigen gehört in dieser Ecke von Malta in dem das Turnier stattfindet zum ganz normalen Umgang. Meterlange Luxusjachten an jedem nur erdenklichen Platz und 45qm Wohnungen ab € 500.000 sind völlig normal.

Die Ferrari-, Bentley-Dichte ist spürbar, ohne Statistiken bemühen zu müssen. Etwas sinnlos ist es schon, einen Sportwagen auf Malta zu fahren, zumal fast die ganze Insel ein einziges Stadtgebiet darstellt. Malta hat mit 1.298 Einwohnern pro km² die vierthöchste Bevölkerungsdichte der Welt (zum Vergleich Deutschland mit 229 Einwohner pro km²).


Einige Spieler, welche an Tag eins ausschieden. nutzten auch die Möglichkeit die Stadt auf der Insel zu besuchen. Christophe Gross alias Crazy Sheep tat dies nach seinem Ausscheiden beim Main-Event nicht, weil der ja auf Malta seit April sein Refugium aufschlug. Die ersten und sympathisch entspannten Worte nach dem Busto:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=X2vJg87f3xg[/youtube]

Christophe spielte dann anschließend doch noch den Side-Event. Er brauchte länger seinen Tisch zu finden, als dass er am selben saß. Er schied in der dritten gedealten Hand aus (Top Pair mit Top Kicker gegen Bottom trips).

Fast alle ausgeschiedenen Spieler des Main-Events nahmen am € 200 NLH teil. € 22.800 waren im Pool und zeitweilig war Dragan Galic der massive Chipleader.

Eine von den 50, die nicht am Side-Event teilnahmen war Meike Busch, weshalb sie dies nicht Tat ,erzählte sie an der Rail zum Yachthafen zu Portomaso.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=-gGmhvqjoO0[/youtube]

Nach einem großartigen Dinner (an dieser Stelle soll gesagt sein, dass nicht nur Organisation, sondern auch die fast liebevolle Betreuung von Betsson ihresgleichen sucht), beteiligten sich noch verbliebene 68 Spieler um entweder sich auf 45 Teilnehmer, die sich dann auch in den Geldrängen wiederfinden, herunterzuspielen oder aber nach acht Levels aufzuhören.

Last standing women war als 62. die Dänin Naja Jessen und vorletzte Frau wurde die attraktive Pernille Ravn, ebenso aus Dänemark – Platzierung an sich egal, Hauptsache ein Foto.

Erik Backlund machte kurz nach Mitternacht 44 andere Spieler glücklich. Dieser nahm nämlich Rickard Pettersson aus dem Turnier. Er darf sich nun als Bubble-Boy der Betsson GSOP 2010 bezeichen. Robert Eriksson ist der Chipleader und von den Deutschen Pokerheroen blieben nur Laslo Kapitke, Dirk Flessing und Rustem Saparov.

Samstag um 14 Uhr geht es in Tag drei. Die Pokerprotagonisten , welche hauptsächlich aus skandinavischer Herkunft sind, spielen runter zum Finaltisch, welcher dann am Sonntag ausgespielt werden wird.

Was passierte denn sonst noch auf Malta?

Wenn Sie keine Ahnung haben, was Sie Ihren Kindern unter den Christbaum legen sollen, dann böte sich der Kinderpokertisch an und wenn die Kids das Ding nicht wollen, dann können sie noch immer ein Heads-up darauf spielen.

Ein gewiefter Geschäftsmann kaufte das originale Boot aus dem James Bond Film „Quantum Of Solace“, verlegte es in den Hafen von Portomaso und bietet es jetzt um teures Geld für Charterausflüge an.

Thomas S-Punkt wurde zwar beim Satellite, nicht aber beim Main-Event gesichtet, und später die Calzone im Ed Hardy Design (© J.Meinert mit der Angst Dragan Galic zu verärgern) in der Sonne frustfresssend.

Apropos Dragan Galic, der macht beim Side-Event den sechsten Platz und bestellt sich telephonisch eine 1/4te Felge für seinen Aston Martin.

Chipcount:

LASTNAME FIRSTNAME TABLE SEAT CHIPS
ERIKSSON ROBERT 7 4 478.500
LINDSTRAN TOMMY 8 5 311.500
STENBERG OVE 3 4 308.000
ASTEDT NICKLAS 7 3 295.000
BISGOARD JEPPE 2 7 294.500
JAINOS KATZENBERGER 8 9 241.000
JESPERSEN MORTEN 7 5 238.500
YLEN JANI 8 4 215.000
VISSER JACOBUS 1 2 205.500
URBAJN ATTILA 2 9 203.500
BECKLUND ERIK 3 2 197.000
MATTILA JONI 8 6 187.500
ARENDT RAFAL 1 5 185.000
NORDBERG JOHN 8 3 183.500
MORTENSEN MORTEN 1 9 179.500
RAFFAY STEFAN 3 6 179.000
SHATILOV ANDREY 8 2 173.500
TURUNEN SAMI 1 6 167.000
WETSTEJIN BART 1 8 152.500
RACHUT STEFFEN 1 3 133.000
JOUANNIC PIERRE FRANCOIS 8 8 130.500
HOLST DENNIS 3 5 124.500
SKATRUPP KASPER 1 7 118.500
STECENKO MAKSIMS 7 6 105.000
DVOJMOC ALES 7 7 103.000
FLESSING DIRK 2 4 98.500
MOILANEN SAMI JUKKA 2 8 97.000
INGERBRITSEN KENNETH 7 8 97.000
JEPPESEN SAREN 1 4 96.000
VAN DEURSEN PAUL 8 7 86.500
KAPITZKE LASZLO 3 3 85.000
SMITH ERIK 2 2 85.000
NAGY ZSOLT 2 6 84.500
EIKENG MARTIN 3 1 84.000
METTADLAD KARRI 2 1 82.500
MARJAI GABOR 8 1 81.500
GARRIGUES ADRIEN 7 9 80.500
KALENIUS PETTERI 2 3 79.500
PESONEN LAURI 1 1 72.500
BAHARAN SHANIN 3 9 71.000
SAPAROV RUSTEM 7 2 69.500
JOENTAUSTA TEPPO 3 8 65.500
LAURINEN SAMI 3 7 58.000
PYATT JONATHAN 2 5 49.500
JOHANNESSEN SIMEN VALIDAL 7 1 40.000