Betssons Timotheus Grall wird Siebenter bei der GSOP
Dass an einem Finaltisch die besten des Turniers sitzen, ist ein völliger Schwachsinn. Der Bulgare Stefan Genchev spielte nicht nur schlecht, sondern auch noch dumm. Trotzdem belegte er Platz Zwei (!) bei der GSOP in Griechenland.
Dass an einem Finaltisch die besten des Turniers sitzen, ist ein völliger Schwachsinn. Der Bulgare Stefan Genchev spielte nicht nur schlecht, sondern auch noch dumm. Trotzdem belegte er Platz Zwei (!) bei der GSOP in Griechenland.
Aber was ist schon schlechtes Poker? Wenn der Bulgare ein All-in callt, der Gegner sein getroffenes Set Könige zeigt und er selber einen Zweiouter hat und am River seine 10 trifft für die Straße – als er das All-in callte hatte er nichts, gar nichts, nada, nur AQ. Wie das Board dann aussah, kann sich jeder, der ein wenig Ahnung dieses Spieles hat, selbst zusammenreimen. Ungefähr so spielte er sich einen unwahrscheinlichen Stapel an Chips zusammen, zumindest bis zum Finaltisch. Zwischendurch hielt er über 30% der Chips. Aber weil es so lustig, schräg und dumm ist, noch eine Hand des Bulgaren – nicht vergessen wir sind am Finaltisch und er hat schon einiges an Chips abgebaut, ist aber trotzdem noch nicht der Short-Stack.



1.Sergio Marti Aguilar € 78,447
2.Stefan Genchev € 50,512
3.De Lima Carvalho € 35,588
4.Ally Squire € 27,552
5.George Tzimas € 20,664
6.Stylianos Pantelakis € 16,072
7.Timotheus Grall € 12,628
8.Anders Vind € 10,523
9.Dimitrios Vlahos € 8,801
Es gibt sie also doch, die Turniere mit netter Struktur, angenehmen Mitspielern und einem gemischten Feld zwischen ganz schlecht und extrem gut. Zu Zeiten in denen überall ein Skandal gesucht wird, soll man nicht vergessen das es auch noch Turniere gibt, bei denen alles korrekt und ordentlich abläuft und die GSOP ist eines von denen.