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Big Deal for One Drop: Ex-Champion Esfandiari wird Bubbleboy

Die Neuauflage des größten Poker Charity-Events der Welt – Big Deal for one Drop – ging am Wochenende in die nächste Runde. Die von Cirque de Soleil Gründer Guy Liberte ins Leben gerufene Wohltätigkeitsorganisation setzt sich unter anderem für den Zugang zu sauberem Trinkwasser ein und spielte in den letzten Jahren über 25 Millionen Dollar ein.

Trotz groß angekündigter Prominenz mit Spielern wie Jennifer Tilly, Antonio Esfandiari, Shaun Deeb oder dem ehemaligen Formel 1 Rennfahrer David Coulthard, blieb das Teilnehmerfeld diesmal sehr überschaubar. Es zahlten nur 23 Teilnehmer das Buy In in Höhe von $5.300, wovon $1.000 direkt der Stiftung zu Gute kamen. Es wurden insgesamt noch 105 Rebuys zu je $1.000 getätigt, wodurch der Preispool auf immerhin $189.600 anwuchs.

Trotzdem herrschte im 66. Stock des Resort World in Las Vegas eine ausgelassene Stimmung und es wurde auf amüsante Art und Weise vom 17fachen Bracelet-Gewinner – Phil Hellmuth – durch den Abend geführt. Shaun Deeb, Antonio Esfandiari und Plappermaul Phil Hellmuth waren es auch, welche mit reichlich lustigen Poker-Anekdoten glänzten und trotz geringer Teilnehmerzahl den Spaßfaktor nicht zu kurz kommen ließen.

Den Organisator Guy Liberte erwischte es bei seinem eigenen Turnier relativ früh und er machte es sich anschließend an den bereitstehenden Black Jack Highstakes Tischen bequem. Der erste Big Deal for One Drop Champion (18 Mio Dollar Rekord-Preisgeld)- Antonio Esfandiari – musste sich diesmal als Bubbleboy zufrieden geben.

Im Kampf um die Krone traten schließlich Poker-Ikone Shaun Deeb und der ehemalige WSOP Main Event Runner-Up Steven Jones gegeneinander an. Deeb ging als Chipleader ins Heads-Up, zog schlussendlich aber den Kürzeren. Steven Jones krönte sich damit zum neuen Champion vom Big Deal for one Drop und konnte die $73.900 Preisgeld einfahren.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Big Deal for one Drop und es wäre zu wünschen, dass die Teilnehmerzahlen dann wieder etwas größer ausfallen. Es sei an dieser Stelle nochmal erwähnt, dass weltweit über 2 Milliarden Menschen (d.h knapp 25% der Menschheit) keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und dementsprechend ist so ein Turnier natürlich gold wert. Falls jemand Interesse hat, etwas zu diesem coolen Projekt beizusteuern, hier findet ihr alle Informationen zu der Stiftung.

 

    Rerinko

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