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Breaking News: Finanzpolizei schließt erneut das Concord Card Casino Wien-Simmering

Im Sommer liefen dei Pokertische im Concord Card Casino (CCC) Wien-Simmering heiß, jetzt ist die Finanzpolizei wieder im Haus.

Seit der Wiedereröffnung im Mai wurde nach dem ersten Besuch der Finanzpolizei einmal für einige Tage geschlossen, den Sommer aber konzentierten sich die Behörden aber auf andere Etablissements. Jetzt steht aber das CCC wieder im Visier und heute Abend war es wieder soweit. Aktuell hat das CCC geschlossen, nähere Infos  gibt es aber noch keine.

Wir haben die Verantwortlichen um eine Stellungnahme gebten und halte Euch auf dem Laufenden, sobald wir weitere Infos haben.


6 Comments
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WollteIchNurMalAnmerken
7 Tage zuvor

Ich finde es verantwortunslos, das ein Peter Zanoni für September wirder Dealerkurse anbieten wollte bzw. anbietet. Die Leute rechnen nach dieser Ausbildung mit einem Job den er sichtlich nicht rechtens zur Verfügung stellen kann.
Außerdem ist es schon klar, dass die hohe Steuerschuld bullshit ist, aber Tatsache ist auch, das Zanoni mit den CCCs seit jahren keinerlei Steuern bezahlt hat. Schon mal als Selbsständiger oder Unternehmen versucht einfach mal 10 Jahre weder Einkommenssteuer noch MwSt abzuführen?!

Hans von der Finanz
7 Tage zuvor

Der Dealerkurs hat heute begonnen…. und wohl schon wieder geendet…

Bei allem Anderen redest hier gegen eine Wand. Das Einzige, bei dem sich die Pokerszene einig ist, ist, dass der Staat und die Finanz böse sind und das brave CCC jedes Recht hat. Das ist eine Art Peter Zanoni Anbetungsliga. Ist ja eh ein Hammer, dass es von einer Razzia zur nächsten 5 Monate dauert.

Fakt ist, dass das keinen Sinn macht. In einer Bude zu spielen, wo du jeden Tag Angst haben muß, dass die Polizei einmarschiert, macht ja keinen Spaß. Die Wahrscheinlichkeit auf eine Razzia ist ungleich höher, als einen Straight Flush zu treffen. …. spielt aber alles keine Rolle. Der CCC Laden wird in 3-4 Tagen wieder aufsperren, wird wieder auf irgendeine angebliche Rechtssicherheit pochen und die „Schafe“ werden in der Herde wieder ihrem Schäfer hinterher rennen. Sie werden dem Zanoni wieder glauben und werden wieder in eine Razzia geraten und sich dann wundern. Solange hier nicht endgültige Rechtssicherheit herrscht, sollte man das CCC einfach meiden.

Indubio Proreo
7 Tage zuvor

Jeder der noch dort arbeitet oder sich dort bewirbt ist selbst schuld oder unwissend.

§56a
7 Tage zuvor

(1) Besteht der begründete Verdacht, daß im Rahmen einer betrieblichen Tätigkeit Glücksspiele entgegen den Vorschriften dieses Bundesgesetzes veranstaltet oder durchgeführt werden, und ist mit Grund anzunehmen, daß eine Gefahr der Fortsetzung besteht, so kann die Behörde ohne vorausgegangenes Verfahren, aber nicht ohne vorher zur Einstellung der entgegen den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes veranstalteten oder durchgeführten Glücksspiele aufgefordert zu haben, an Ort und Stelle die gänzliche oder teilweise Schließung des Betriebes verfügen. Von einer Betriebsschließung ist Abstand zu nehmen, wenn eine weitere Gefährdung der Interessen des Glücksspielmonopols durch andere geeignete Vorkehrungen, wie die Stillegung von Einrichtungen, Beschlagnahmen oder sonstige Maßnahmen, mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann.
(2) Bei der Erlassung einer Verfügung nach Abs. 1 sind bestehende Rechte soweit zu schonen, als dies ohne Gefährdung der Ziele dieses Bundesgesetzes möglich ist. Eine Verfügung nach Abs. 1 ist unverzüglich aufzuheben, wenn feststeht, daß der Grund für ihre Erlassung nicht mehr besteht.
(3) Über eine Verfügung nach Abs. 1 ist binnen eines Monats ein schriftlicher Bescheid zu erlassen, widrigenfalls die Verfügung als aufgehoben gilt. Ein Bescheid gilt auch dann als erlassen, wenn eine Zustellung an den Verfügungsberechtigten an dessen Unternehmenssitz oder an der Betriebsstätte nicht möglich ist. Die Zustellung des Bescheides kann in einem solchen Fall durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen.
(4) In einem Bescheid nach Abs. 3 können auch andere nach Abs. 1 zulässige Maßnahmen angeordnet werden.
(5) Ordentlichen Rechtsmitteln gegen Bescheide über Verfügungen nach Abs. 1 kommt keine aufschiebende Wirkung zu.
(6) Die Bescheide gemäß Abs. 3 treten, wenn sie nicht kürzer befristet sind, mit Ablauf eines Jahres außer Wirksamkeit. Durch einen Wechsel in der Person des Inhabers der von den einstweiligen Zwangs- und Sicherheitsmaßnahmen betroffenen Anlagen, Anlagenteile oder Gegenstände wird die Wirksamkeit dieser Bescheide nicht berührt.
(7) Liegen die Voraussetzungen für die Erlassung eines Bescheides gemäß Abs. 3 nicht mehr vor und ist zu erwarten, dass in Hinkunft jene glücksspielrechtlichen Vorschriften, deren Nichteinhaltung für die Maßnahmen nach Abs. 3 bestimmend war, von der Person eingehalten werden, die die betriebliche Tätigkeit ausüben oder die Betriebsanlage betreiben will, so hat die Behörde auf Antrag dieser Person die mit Bescheid gemäß Abs. 3 getroffenen Maßnahmen ehestens zu widerrufen.

Goliath
7 Tage zuvor

Zeitfrage!

War doch nur eine Frage der Zeit, bis die Finanz wieder die Daumenschrauben anzieht und den Laden schließt.

Georg Angelides
6 Tage zuvor

Qui bono? Wem nützts?

a) Entweder den armen Spiel-Süchtigen, die dann in die Kriminalität gezwungen werden (Diktion der Polizei-Lobby)
b) Oder der Casino-Austria, die auf ihr Glücksspielmonopol pocht, das wohl eindeutig nicht EU-konform ist.

Meine Fragen: Wer glaubt, dass Spiel-Süchtige aufhören zu spielen, weil es kein CCC mehr gibt? Wer glaubt, dass Geld für die Eigentümer der Casino-Austria (Mehrheit in tschechischer Hand) ein Motiv ist, Polizei- und Parlamentslobbyismus zu betreiben?

Eine Schande des Rechtsstaates!