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Britische Regulierungsbehörde verklagt YouTuber

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Erneut gibt es in der YouTube-Community einen Skandal rund um illegales Glücksspiel. Die UK Gambling Commission (UKGC) klagt zwei Engländer an, auf ihren YouTube-Kanälen illegales Glücksspiel und Glücksspiel für Minderjährige beworben zu haben.

Wie die BBC berichtet, so hat die britische Glücksspielbehörde Klage gegen Craig Douglas aka Nepenthez und Dylan Rigby eingereicht. Beide erschienen bereits vor Gericht, doch die Verhandlung vor dem Magistrates’ Court (unterste Gericht) in Birmingham beginnt erst am 14. Oktober.

Die beiden YouTuber aus Essex werden angeklagt, Jugendliche zum Glücksspiel animiert zu haben und Werbung für illegales Glücksspiel im Internet betrieben zu haben. Konkret handelt es sich um Wetten und Einsätze, die man mit der In-Game-Währung bei FIFA 16 tätigen kann.

Wie wir bereits mehrfach berichteten, so hat sich mit der stetig wachsenden eSports-Community auch eine Subkultur rund um das sogenannte Skin-Betting etabliert. Auf nicht regulierten Websites können Spieler virtuelle Gegenstände oder Währungen aus Spielen verwetten.

Im Angebot gibt es Wetten auf eSports-Matches, aber auch klassische Casinospiele oder Lotterien. Schätzungen zu folge, sollen alleine im letzten Jahr virtuelle Goodies im Gesamtwert von über $2,3 Milliarden verspielt worden sein. Da die Betreiber eine Rake kassieren, ein lukrativer Markt, allerdings nicht reguliert und ohne Schutz für Jugendliche.

Die Spielehersteller dulden das bunte Treiben offenbar, da die Zocker sich bei ihnen mit ‚Spielgeld‘ eindecken müssen. Erst im Juli dieses Jahres wurde aus diesem Grund Valve in den USA verklagt. Der Softwarehersteller versuchte daraufhin, das Skin-Betting zu unterbinden.

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