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Britischer Poker-Pro Mehmet Hassan ermordet

Die Londoner Poker-Szene trauert um Mehmet Hassan. Der 56-Jährige wurde in seiner Wohnung ermordet aufgefunden. Poker-Buddies glauben, dass er ausgeraubt wurde, doch die Polizei möchte noch keine detaillierten Angaben machen.

Mit „er war ein wundervoller und warmherziger Mann“ beschreibt Poker-Pro Ross Boatman seinen Freund Mehmet Hassan. Der Brite mit türkisch-zypriotischer Abstammung war ein echter Gambler und in der Poker-Szene von Nordlondon kein Unbekannter.

Am Montag wurde seine Leiche gefunden. Der oder die Täter haben den Mann gefesselt, geschlagen und ihm seinen Schicksal überlassen. Seine Schwester wollte ihn besuchen und alarmierte die Polizei, als er die Tür in seinem Appartement nicht öffnete.

Augenzeugen berichten, dass Hassan zuvor im Palm Beach Casino Club gespielt hat. Zeitungsmeldungen zufolge soll der Brite mit einer jungen Dame einen „£3.000 Gewinn gefeiert” haben. Regulars der Londoner Poker Rooms behaupten jedoch, dass Mehmet Hassan ein konstanter Gewinner auf £5/£10 und £10/£25 gewesen sein und eine solche Summe für ihn kein großer Betrag war. Zudem war Hassan Geschäftsmann und betrieb mehrere Dönerläden in der Stadt.

Mehmet Hassans Mitspieler bestätigen, dass der Vater von drei erwachsenen Kindern sich gerne mit jungen Frauen umgab und keinen Hehl daraus machte, Sexworker für Gesellschaft zu bezahlen. Ebenso war es für ihn nicht ungewöhnlich, große Summen Bargeld in seiner Wohnung aufbewahrt zu haben.

Mehmet Hassan war ein beliebter Spieler, soll aber auch ein typischer Old School Zocker gewesen sein. Einige gehen sogar so weit, dass sie behaupten, Hassans Weste war nicht blütenrein und im Laufe seines Lebens hat er sich „einige Feinde gemacht“.


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