Das Poker brutal sein kann wissen wir alle, aber Bad Beats gehören dazu und es bringt natürlich nichts, sich darüber aufzuregen. Es gibt allerdings Situationen, wo es besonders bitter und vor allen Dingen richtig teuer und schmerzhaft ist. So geschehen beim $25.000 High Roller PLO/NLH, dem Event #64 der diesjährigen WSOP.
Bei noch vier verbliebenen Spielern am Final Table kam es zum Preflop-All In zwischen dem PLO-Spezialisten Eelis Parssinen und dem US-Amerikaner Edward Leonard. Parsinnen war mit AQs vs QJs 70/30 Favorit, aber der Flop sollte alles ändern. Leonard floppte den Flush und war plötzlich mit 98% haushoher Favorit und alles sah nach einem Double-Up aus.
Es lässt sich erahnen, dass Parsinnen Runner Runner Full House machte und Leonard an die Rails schickte. In solchen Situation/Konstellationen einen Suck Out zu bekommen ist natürlich niederschmetternd.
Die Payjumps sind bei einem High Roller Event, insbesondere bei einem Deeprun/Final Table, natürlich enorm und während Edward Leonard für Platz 4 nun $381k kassierte, wurden die Podiumsplätze mit $540k, $781k und $1,17 Mio honoriert.
Man kann dementsprechend davon ausgehen, dass Leonard heute Nacht nicht so gut schlafen wird und noch lange an diesem Bad Beat zu knabbern haben wird.