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Cirque du Soleil: Entlassungswelle und Insolvenzschutz

Die Cirque du Soleil Entertainment Group hat Insolvenzschutz beantragt und fast 3.500 Mitarbeiter entlassen. Das Unternehmen hofft, damit dem Bankrott zu entgehen.

Bereits im April berichteten wir über die Finanzprobleme bei Cirque du Soleil. Nun hat das kanadische Unternehmen Insolvenzschutz beantragt. Anteilseigner sollen Schulden tilgen und mit einer Finanzspritze den Neustart ermöglichen.

Im März wurde aufgrund der COVID-19 Krise rund 95% der Belegschaft gekündigt oder beurlaubt. Von den beurlaubten Mitarbeitern wurden nun fast 3.500 entlassen. Der Rettungsplan sieht jedoch vor, dass $15 Millionen für ehemalige Mitarbeiter bereitgestellt werden. Weitere $5 Millionen soll an Zulieferer gehen, die noch auf ihr Geld warten.

TPG, Fosun und Caisse de dépôt et placement du Québec (CDPQ), die Anteile an Cirque du Soleil halten, wollen insgesamt $300 Millionen auf den Tisch legen. Davon sind $200 Millionen zur Schuldentilgung geplant. Das Konsortium will Cirque du Soleil komplett übernehmen und arbeitet hierfür mit Investissement Québec zusammen.

Guy Laliberté, der das Unternehmen zusammen mit Gilles Ste-Croix 1984 gründete, ist im Übrigen aus dem Schneider. Der High Roller trat 2015 90% seiner Anteile ab und verkaufte den Rest zu Beginn dieses Jahres an CDPQ.

Cirque du Soleil Survival After Bankruptcy Is Guaranteed, CEO Says


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Frauke Severin
1 Monat zuvor

Es ist ein herausragendes Unternehmen, mit einem tollen Mitarbeiterstarb! Die gesamte Crew ist eng vewachsen, eine richtige kleine Familie! Mein Mann und ich hatten die Ehre für dieses Unternehmen für sechs Wochen als Prep Cook arbeiten zu dürfen. Wir haben vom ersten Tag an erleben dürfen was es heisst so ein Unternehmen zu managen! Es war ein unglaubliches Erlebnis, die Logistik war faszinierend, unglaublich! Die komplette Mannschaft einfach umwerfend, die Küche ein Traum. Was man alles so mit einem Lkw anstellen kann! In so einem Unternehmen muss alles Hand in Hand gehen und es hat hervorragend funktioniert. Die Kommunikation stimmte unter allen Mitarbeitern und nur und deshalb auch konnten die Artisten ihre anstrengenden Arbeitstag absolvieren. Es war und ist eine solche Lebenserfahrung gewesen welche wir nie vergessen werden! Es ist nur traurig zu hören was so einer Crew passiert, unverschuldet. Die Forschung hat mal wieder zu hoch gepockert und die kleinen Leute müssen es „ausbaden“. Oder war es doch gewollt dieser Virus, das ist natürlich auch eine Frage, welche man sich stellen sollte. Ich wünsche mir für das Unternehmen, das es weiter besteht. Es ist eine verzauberte Welt in welche man entführt wird- ob vor den Kulissen oder dahinter!
Danke, das ihr für uns dieses geschaffen habt.
In Hochachtung

Frauke Severin