Nächste Woche startet im Grand Casino Baden bei Wien die 21. Poker EM. Gesucht werden die Europameister im No Limit Hold’em und erstmals auch im Pot Limit Omaha, der Nationscup gilt als einer der härtesten Teambewerbe überhaupt und die CAPT 2010 wird natürlich auch entschieden.
Noch nie war der Turnierplan so voll und noch nie musste man auch so tief in die Tasche greifen, wenn man alle Turniere spielen will. Obwohl das eigentlich auch nur möglich ist, wenn man äußerst erfolglos schon früh aus jedem Turnier ausscheidet. Denn Edgar Stuchly hat ein sehr umfangreiches Programm zusammengestellt, wo für jeden das passende Turnier dabei ist.
Gemütlich wird am kommenden Montag mit dem Freeroll der Frühbucher und dem € 200 Rebuy-Satellite für die CAPT Baden begonnen. Am Dienstag, den 5. Oktober 2010, fällt um 14 Uhr dann der offizielle Startschuss zur Poker EM 2010. Los geht es mit dem letzten Tourstopp der CAPT. Wie gewohnt wird ein zweitägiges € 2.000 No Limit Hold’em gespielt.
Tags darauf muss bereits die erste Entscheidung getroffen werden. € 500 No Limit Hold’em Shootout oder doch das € 300 Rebuy-Satellite für die Omaha EM. Für einen Spieler gibt es allerdings keine Wahl – nämlich für denjenigen, der unser € 700 Package inklusive Ticket für das Shootout abräumt. Bis heute Abend um 18 Uhr könnt Ihr noch mittippen und die Chance aufs Ticket wahren.
Am Donnerstag wird dann um 14 Uhr die erste Pot Limit Omaha EM eröffnet. € 3000 beträgt das Buy-in, dafür gibt es zwei Mal 10.000 Chips, die als Second Chance jederzeit genutzt werden können. Wer hier an den Final Table kommt, der sollte sich auf zwei lange Spieltage einstellen, denn die Struktur lässt ein sehr langes Turnier erwarten.
Für die Nicht-Omaha Liebhaber gibt es am Freitag um 14 Uhr ein € 1000 No Limit Hold’em Freezeout. Auch wenn am Samstag, den 9. Oktober 2010, der Nationscup beginnt, werden die No Limit Hold’em Fans versorgt. Ein € 600 Knockout Bounty steht an. € 500 gehen in den Preispool, € 100 gibt es für jeden Spieler, den man nach Hause schickt.
Der Nationscup wird um 16 Uhr mit der ersten Runde eröffnet. Dieses Jahr wird nur No Limit Hold’em und Pot Limit Omaha gespielt. Es gibt zwei Vorrunden und die Last-Chance-Runde, ehe am Montag um 19 Uhr das Finale ausgetragen wird. Aktuell sind 21 Teams gemeldet, einige davon haben wir Euch bereits vorgestellt, die anderen folgen noch.
Am Sonntag, den 10. Oktober, gibt es ebenfalls ein volles Programm. Vor allem wird das für jene anstrengend, die sich am Vorabend bei der Players Party doch ein wenig zu sehr verausgaben. Deshalb steht auch nur ein moderates € 300 No Limit Hold’em an, der Turnierbeginn mit 14 Uhr könnte aber für den ein oder anderen doch eine Herausforderung darstellen.
Der Montag gehört voll und ganz dem Nationscup, nur ein € 300 Satellite für die NLH EM gibt es als Zusatzprogramm. Denn nachdem schon eine Woche gespielt wird, geht die Poker EM am Dienstag, den 12. Oktober, langsam ins Finale. Die NLH EM hat auch dieses Jahr ein Buy-in von € 4.000, gespielt wird wieder über drei Tage. Oder doch vier, falls Martin Kabrhel und Besim Hot ihr episch langes Heads-up auch in diesem Jahr austragen wollen.
Zwei Side Events gibt es dann noch. Ein € 800 NLH am Mittwoch und ein € 500 NLH zum Abschluss am Donnerstag, den 14. Oktober.
Die Cashgames laufen während der Poker EM ohnehin auf Hochtouren, täglich zwischen 14 und 6 Uhr früh darf gepokert werden.
Alle Details zu den einzelnen Turnieren findet Ihr unter pokerem.at. Für weitere Fragen steht Edgar Stuchly per email an [email protected] gerne zur Verfügung.
