News

eSports – Valve stoppt Skin Betting

0

Die eSports-Community hat ihren Black Friday. Nach diversen Klagen und einem großen Skandal hat Spielerersteller Valve Corporation nun diverse Skin Betting Websites abgemahnt.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das große Zocken beendet wird. Nachdem sich innerhalb der eSports-Szene eine Subkultur um Skin Gambling etabliert hat und zum milliardenschweren Glücksspielmarkt wurde, will nun Valve dem Treiben einen Riegel vorschieben.

Betreiber von insgesamt 23 Seiten, darunter CSGO Lotto, CSGO Wild sowie CSGO Diamonds, wurden per Abmahnung aufgefordert, den Betrieb einzustellen.

So ganz uneigennützig hat der Spielerersteller allerdings nicht gehandelt. Valve wurde Ende Juni von einem amerikanischen Spieler verklagt, da das Unternehmen nicht nur illegales Glücksspiel ermöglicht, sondern die Buchmacher und Casinos sogar duldet und obendrein davon profitiert.

Zentrum der Klage sind die sogenannten Skins. Diese grafisch aufpolierten Waffen für Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) können im Spiel gefunden und auf Valves Spieleplattform Steam getauscht werden.

Händler verkaufen diese Goddies, wobei zum Teil sogar vierstellige Dollarbeträge verlangt werden. Valve ermöglicht Händlern sich an das offizielle System anzukoppeln und so dauerte es nicht lange, bis sich Wettbörsen und Casinos etablierten.

Dieser Glücksspielmarkt ist weder reguliert, noch gibt es Jugend- oder Spielerschutz. Im vergangenen Jahr sollen Skins im Wert von schätzungsweise $2,3 Milliarden gewettet worden sein.

Das Fass zum überlaufen brachte letztendlich eine Art Super User-Skandal. Trevor „Tmartn“ Martin und Thomas „ProSyndicate“ Cassel haben auf YouTube regelmäßig CSGO Lotto angepriesen dabei jedoch verschwiegen, dass ihnen die Seite gehört.

Nicht nur dass sie mit ihren Einsätzen in Form von Skins Freerolls hatten [Anm.: die Rake bei diesen Seiten kommt nämlich ebenfalls in Form von Skins], sondern die Tatsache, dass die Ziehungen hätten manipuliert werden können, sorgte für viel Wirbel und eine Klage gegen das Duo.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT