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Daily Fantasy Sports: Verbot in NY, Hoffnung in UK

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Erneuter Rückschlag für die Daily Fantasy Sports-Branche. Der Generalstaatsanwalt von New York hat sich bei DraftKings und FanDuel gemeldet und fordert die Einstellung des illegalen Glücksspiels.

Noch vor wenigen Wochen war Daily Fantasy Sports das allseits beliebte Hobby für Amerikaner. Seit dem angeblichen Insiderskandal – der kein Skandal war – kommen FanDuel und DraftKings jedoch nicht mehr aus den Schlagzeilen.

Es hagelte zahlreiche Klagen und Nevada hat die kostenpflichtigen Wettbewerbe als Glücksspiel definiert, was für Anbieter das Aus im Wüstenstaat bedeutete. Zu einer ähnlichen Erkenntnis ist nun auch die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat New York gekommen.

Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman hat sich DraftKings und FanDuel angeschrieben und bittet die beiden Anbieter, den Markt zu verlassen. Im Gegensatz zu Nevada wollen die beiden Firmen jedoch nicht einfach aufgeben und vor Gericht kämpfen.

Ganz so einfach wird es nicht. Partnerschaften mit Profiteams aus dem Bundesstaat werden mit Sicherheit beendet werden. Ebenfalls ein Risikofaktor sind die Zahlungsdienstleister. [Nachtrag: laut Legal Sports Report haben sich Finanzdienstleister inzwischen bei DraftKings und FanDuel gemeldet].

StarsDraft (ehemals Victiv) hat sich nach dem Urteil in Nevada fast komplett zurückgezogen und operiert nur noch in vier Bundesstaaten (Kansas, Maryland, Massachusetts, and New Jersey). Amaya scheint hier die Sache auszusitzen, um die Online Poker-Lizenz in New Jersey nicht zu gefährden.

Außerhalb der Vereinigten Staaten tut sich ebenfalls etwas im Bereich Daily Fantasy Sports. FanDuel hat sich für eine Lizenz im Vereinigten Königreich beworben und folgt damit Konkurrent DraftKings.

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