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Daniel Rezaei gewinnt nach 17 Stunden Poker-Marathon das $51.000 Onyx SHRS Championship

Daniel Rezaei hat es wieder geschafft. Mit Nerven aus Stahl und dem Herz eines Champions bezwingt der Österreicher eines der härtesten High-Stakes-Events des Jahres. Beim $51.000 No-Limit Hold’em Championship der Onyx Super High Roller Series (SHRS) in Zypern kämpfte er sich durch ein Elitefeld und holt sich nach 17 Stunden den Titel – und $1.043.530 Preisgeld.

Das Event im Merit Royal Diamond Hotel Casino & Spa hätte zwei Tage dauern sollen. Doch nach Absprache mit den Spielern zogen alle durch: ein einziger Tag, gleiche Bedingungen, gleiche $5.000.000-Garantie. Das Ergebnis? 100 Entries und ein Preispool von $4.850.000. Nur 14 Spieler sahen eine Auszahlung – und Rezaei stand am Ende ganz oben.

Schon früh übernahm er die Kontrolle. Er nahm mit Orhan Ates und Jean-Robert Bellande zwei gefährliche Gegner vom Tisch und baute seinen Stack stetig aus. Was folgte, war ein konstanter und dominanter Lauf bis zum Finaltisch. Dort ließ er nicht locker, spielte aggressiv und fokussiert, bis er im Heads-up auf den Briten David Nicholson traf.

Nach 29 gespielten Levels einigten sich die beiden auf einen Deal: Jeder sicherte sich über eine Million Dollar, doch $55.000 blieben im Spiel – und die Ehre. Rezaei holte beides.

„Es war ein echter Marathon. Ich bin stolz auf meine Leistung und auf das, was wir hier durchgezogen haben,“ sagte Rezaei nach dem Sieg. Er lobte die Turnierleitung für den mutigen Schritt, die Garantie trotz des Ein-Tages-Formats zu halten: „Das war alles andere als gewöhnlich – aber es hat funktioniert.“

Finaltisch-Ergebnisse ($51.000 NLH Championship):

  • 1. Daniel Rezaei (AUT) – $1.043.530*
  • 2. David Nicholson (UK) – $1.101.570*
  • 3. Jamil Wakil (CAN) – $585.000
  • 4. Armin Ghojehvand (UK) – $445.000
  • 5. Manuel Fritz (AUT) – $360.000
  • 6. Aram Oganyan (USA) – $290.000
  • 7. Johan Guilbert (FRA) – $230.000
  • 8. „Loopoo“ (FRA) – $180.000
  • 9. Markkos Ladev (EST) – $140.000

(* Deal im Heads-up)

Für die Poker-Welt ist Rezaei längst kein Geheimtipp mehr. Sein Spiel? Diszipliniert, kreativ, furchtlos. Sein Erfolg? Verdient. Auch in einem Feld voller Hochkaräter bleibt er ruhig, trifft die richtigen Entscheidungen und liefert ab.

Jamil Wakil, der zuletzt beim $10.400 GGMillion$ knapp den Titel verpasste, zeigte erneut Weltklasse, musste sich diesmal aber mit Platz drei begnügen. Nicholson führte lange am Finaltisch, doch Rezaei holte sich am Ende das bessere Ende in einem epischen Duell.

Was kommt als Nächstes? Rezaei bleibt entspannt. „Erstmal schlafen. Dann vielleicht Barcelona oder Jeju – mal schauen.“

Egal wo er auftaucht – der Mann ist bereit.


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