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Poker Gossip: Dennis Blieden gibt Millionenbetrug zu

Dennis Blieden bekannte sich vor Gericht schuldig. Der ehemalige WPT L.A. Poker Classic Champion veruntreute von einer Tochterfirma der RTL Group rund $22 Millionen.

Im März vergangenen Jahres verbuchte Dennis Blieden seinen großen Erfolg am Pokertisch. Der US-Amerikaner setzte sich im $10.000 WPT Main Event der L.A. Poker Classic durch und ging mit $1.000.000 nach Hause.

Es wird vermutlich der einzige Titel bleiben, denn im Juli wurde Blieden verhaftet. Dem 30-Jährigen wurden Bankbetrug, Beschlagnahmung und Identitätsdiebstahl vorgeworfen. Es drohten bis zu 200 Jahre Haft.

Von 2014 bis 2018 war Dennis Blieden bei StyleHaul tätig. Die Tochterfirma der RTL Group war ein Social Media-Marketingunternehmen, schloss jedoch Anfang dieses Jahres wegen finanzieller Probleme die Pforten.

Wie bekannt wurde, erleichterte Dennis Blieden StyleHaul um $22 Millionen. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Blieden Ausgaben sowie Kunden erfand und die Gelder auf private Konten transferierte.

Mehr als $1,13 Millionen zahlte er beispielsweise an seine Bank, um Kreditkartenrechnungen zu begleichen. Weitere $1,2 Millionen gingen in Form von Schecks an Pokerspieler und fast $8,5 Millionen steckte Blieden in Kryptowährung und zockte damit in Online Casinos.

Aufgrund des Schuldbekenntnisses sowie eines Deals mit der Staatsanwaltschaft wird Dennis Blieden noch mit einem blauen Auge davonkommen. Dennoch wird er für einige Zeit hinter Gittern landen und private Anlagen werden liquidiert.


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