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Die 3. EUROPA-Meisterschaft powered by Unibet

Zweimal fand sie schon statt und die dritte kann man dann schon als ein Jubiläum sehen, die EUROPA-Meisterschaft. Jeden Montag treffen sich seit drei Jahren im Wiener „Cafe Europa“ 40 Pokerbegeisterte zu einem feinen Stelldichein. Dadurch ergibt sich auch die namentliche Zweideutigkeit, welche sich aber keineswegs an der spielerischer Qualität hinter seinem großen Namensvetter verstecken muss.

Drei Tatsächlichkeiten machen dieses Turnier so beliebt. Einerseits eine starke Community über das Forum von pokerfirma.de, anderseits das fast schon familiär und freundschaftlich anmutende allwöchentliche Zusammentreffen und last but not least die überraschend starken Partien an den vier Tischen des „Hinterzimmers“.

Begonnen hat alles mit einer kleinen, aber feinen Idee von Götz Schrage, der das Cafe Europa, ganz in Wiener Tradition, als Redaktionscafe besiedelt. Seine langjährige Freundschaft zu Andreas Friesz, seines Zeichens Inhaber der Lokalität und die Floorman-Vergangenheit unseres Chefredakteurs ließen das  damals für kurze Zeit angedachte Turnier entstehen. Der gigantische Erfolg zeigte sich abermals diesen Montag in der 156 Auflage. Auf Ostermontage, oder Weihnachtsfeiertage, welche auf den Turniertag fielen wurde keineswegs Rücksicht genommen, was sich mit Höchstbeteiligungen, auch an diesen Tagen, zeigte. Die Einschätzung, ob die Europa-Pokeranten einen wenig ausgeprägten Familiensinn oder einfach nur begeisterte Pokerspieler sind, sei jedem Leser selbst überlassen. Zur Galerie

Dass nicht nur hochbegabte Hobbyspieler an den Spielen teilnehmen, zeigen so prominente Gäste wie Ben Kang, Casey Kastle, Niki Jedlicka, Christoph Haller, Meike Busch und Thomas Bihl. Aber auch die Manager der besten Casinos in und um Wien versuchten, sich schon in die Siegerlisten einzutragen. Charly Novak des „Montesinos“ war aber nicht nur Gast, sondern er unterstützt mit seinen großartigen Dealern auch wöchentlich das Pokerhappening.

Dieses Jahr gab es aber eine Besonderheit. Kai Vallendar von Unibet erklärte sich bereit, als Sponsor aufzutreten. Mit einem Preispaket für den Sieger der Turnierserie, welches aus der Anreise, dem Aufenthalt und dem Buy-In für das Unibet Open im größten Pokerraum Bulgariens, nämlich im „Golden Sands“  gelegen an der Schwarzmeerküste, besteht.

Abseits des üblichen Montagturniers fand der Finaltisch der EUROPA-Meisterschaft statt, zudem sich die Protagonisten über die letzten Monate qualifiziert hatten. Das Schöne war, dass jeder Spielertyp vertreten war, vom Aggro, bis hin zum „ich-warte-auf-meine-Hand“ Spieler. Nach siebenstündigen Hochleistungspoker krönte sich Manfred Mayerhofer zum „regierenden EUROPA-Meister“.

Zum Unibet Open fährt allerdings ein anderer, nämlich Kenjiro Schäfer als Runner Up. Noch während des Heads Ups einigten sich die beiden auf einen Deal. Ken bekam das Unibet-Ticket und Manfred erhielt das Preisgeld. Wie auch immer, es ist ein tolles, wöchentliches Turnier, mit toller Stimmung, schönen Menschen und Spielen und wir hoffen, dass  zu einem anderen Jubiläum eine Null hinter der Drei steht.


6 Comments
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schuale
10 Jahre zuvor

glaub du hast dich im vorletzten absatz verschrieben 😉

d,j,don
10 Jahre zuvor

kann mir nicht vorstellen, dass götz das noch mit 77 macht.

Mojo
10 Jahre zuvor

netter artikel 😉

btw: aggro, ned agro 😉

Robbisch
10 Jahre zuvor

„Die Einschätzung, ob die Europa-Pokeranten einen wenig ausgeprägten Familiensinn oder einfach nur begeisterte Pokerspieler sind, sei jedem Leser selbst überlassen.“ Na eben aufgrund des ausgeprägten Familiensinnes kommt man doch ins Europa 😀