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Doyle Brunson: Phil Ivey ist nicht mehr so scharfsinnig

Wer sind die besten Spieler, wer hat das größte Talent? Doyle Brunson hat seine Favoriten genannt. Phil Ivey taucht auf dieser Liste nicht auf.

Phil Ivey
© Jamie Thomson

Doyle Brunson geht mittlerweile auf die 90 zu und würde es keine Pandemie geben, wäre er regelmäßig an den teuren Cash Game-Tischen in Las Vegas zu finden. Der zehnfache Bracelet-Gewinner hat viel miterlebt und zahlreiche Spieler kommen und gehen sehen.

In einer Diskussion rund um die besten Pokerspieler konnte es sich der gebürtige Texaner daher nicht verkneifen, seine Einschätzung zu liefern. Den Ball ins Rollen brachte Remko Rinkema, der vergangenen Sommer seine Top 10 der talentiertesten Spieler aller Zeiten vorstellte.

Phil Ivey war die #1 des Niederländers. Brunson kommentierte: „Bring diese Spieler in Bobby’s Room. Sieh [dir] an, wie sie sich gegen untalentierte Typen wie Rast, Siever, Angry, Johnny World, Ray D, Oppie und andere Regulars behaupten […]“.

Das Poker-Urgestein führte fort, dass Scott Seiver und Brian Rast zu den Allerbesten gehören, er aber auch nicht alle aufgezählt hat. Darunter „Ike, Jason, drei verschiedene Daniels“. David Oppenheimer ist dabei der größte Gewinner der letzten Jahre.

Brunson erklärte, dass Talent am Ende nicht alles ist. Für ihn selbst ist Chip Reese der talentierteste Spieler aller Zeiten. Auf Nachfrage, was mit Ivey los ist, schrieb der 87-Jährige: „Der alte Ivey war ganz oben. Aber irgendwie ist er nicht mehr so scharfsinnig, seit er seine Zeit in China verbringt“.


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