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Edoardo Alescio triumphiert bei der WPT Venedig

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Es war sein Final Table. Bislang war die Hendon Mob Vita von Edoardo Alescio leer, jetzt startet sie gleich mit einem WPT Titel. Edoardo Alescio bezwang im Heads-up Steve O’Dwyer und holte sich beim € 3.000 No Limit Hold’em Event der World Poker Tour (WPT) den Titel samt € 175.000.

Steve O’Dwyer war bei der WPT Prag vor zwei Wochen massiver Chipleader und schaffte es doch nicht ins Geld. Dieses Mal kam er an den Final Table und viele sahen ihn schon als sicheren Sieger. Neben Alex Dovzhenko war er auf jeden Fall der erfahrenste Spieler am Finaltisch. Das konnte man von Edoardo Alescio nicht sagen, der hier der klare Außenseiter der letzten sechs war. Aber er war Zweiter im Chipcount hinter Michele Caroli.

Die drei Shortstacks – Dato, Dovzhenko und O’Dwyer – suchten gleich von Beginn an ihre Chancen. Dato und Dovzhenko fanden sie auch, nur O’Dwyer fiel weiter zurück. Dann aber musste Alex Dovzhenko wieder ein paar Chips abgeben und fiel auf den letzten Rang zurück. Als O’Dwyer nach seinem Raise im BB all-in ging, callte Dovzhenko mit Pocket 9s all-in, O’Dwyer zeigte :Ad: :Kh: . Am Flop gleich ein König, am Turn noch einer und Alex Dovzhenko musste sich mit Rang 6 begnügen. Für den Ukrainer war es aber ein guter Abschluss seines bislang erfolgreichsten Live-Pokerjahres.

Langsam kam Steve O’Dwyer in Fahrt, nur gegen Edoardo Alescio lief es nicht so gut. Am Board :10h: :5s: :3h: :Qs: :7c: callte O’Dwyer mit :10s: :9h: und musste fast seinen halben Stack an Edoardo abgeben, der ::Qh: :10h: hielt. Auch Andrea Benelli gab Alescio Chips und dieser baute seine Führung immer weiter aus. Mit :Ks: :10h: konnte Steve O’Dwyer dann gegen :Ad: :Qx: von Andrea Benelli verdoppeln, da am River die :10x: kam. Gleich darauf ging Andrea Benelli selbst mit :Kc: :10h: all-in, Steve O’Dwyer und Michele Caroli callten in den Blinds und checkten das Board :9c: :8c: :2h: :Qs: :Qd: . O’Dwyer zeigte :Qc: :10s: für Trips und Benelli musste Platz 5 nehmen.

Steve O’Dwyer war es auch, der mit :Ad: :4h: Andrea Dato mit :Kd: :9c: nach Hause schickte. Das Board brachte keinen Treffer und Dato musste sich mit Platz 4 begnügen. Mittlerweile war Steve O’Dwyer Chipleader, Edoardo Alescio knapp hinter ihm und bereits ein wenig abgeschlagen lag Michele Caroli. Die drei lieferten sich aber harte Gefechte und alles war noch offen. Dann aber ging Edoardo Alescio mit :As: :Qc: all-in, Michele Caroli callte mit :Ac: :Js: all-in. Das Board :9d: :5c: :3c: :8s: :2s: brachte keine Rettung für Caroli und er musste sich mit Platz 3 verabschieden.

Steve O’Dwyer saß nun im Heads-up Edoardo Alescio gegenüber und war klar vorne. Zudem war er eindeutig der versiertere Spieler und es schien, als sei das „seine“ WPT. Doch die Karten waren auf der Seite des jungen Italieners. Am Turn :10d: :8d: :2s: :9d: foldete O’Dwyer auf das All-in von Edoardo :Qx: :7x: . Eine gute Entscheidung, denn Edoardo hielt :10x: :2x: . Gleich danach brachte das Board :10c: :9h: :9d: :8d: :Jh: dem Italiener einen weiteren Pot. Steve O’Dwyer hielt :10d: :6d: , bezahlte aber die River-Bet von Edoardo mit :Qd: :5d: nicht mehr. Der Vorsprung von O’Dwyer schmolz langsam dahin. Am Turn :Qc: :9d: :4d: :7c: ging Alescio dann mit :7d: :6d: all-in, O’Dwyer callte mit :Qs: :10s: . Der River :8d: brachte den Flush für Alescio und die klare Führung.

Gleich danach floppte Edoardo Alescio auch noch Trips 8, danach traf er auch noch Drilling König – Steve O’Dwyer war machtlos. Mit :Qx: :9x: hatte Steve  dann erneut das Nachsehen gegen :6x: :5x: von Edoardo, da am Board :8s: :7h: :5d: :2s: :9c: kam. Als Steve O’Dwyer dann mit :Ac: :7s: gegen die Pocket 5s von Edoardo all-in war, konnte Steve am Flop noch das Ass treffen, aber irgendwie war auch niemand verwundert, dass am Turn die :5h: einschlug und Edoardo Alescio damit der Gewinner der WPT Venedig war.

Für die WPT gibt es nun nur eine kurze Weihnachtspause, denn bereits von 5. bis 8. Januar geht es mit der ersten WPT Irland in Dublin weiter. Das Buy-in liegt bei moderaten € 2500, Details unter www.worldpokertour.com.

1 Edoardo Alescio € 175.000
2 Steve O’Dwyer € 95.550
3 Michele Caroli € 66.090
4 Andrea Dato € 43.120
5 Andrea Benelli € 34.245
6 Alex Dovzhenko € 27.035
7 Alejandro Sanchez € 20.425
8 Marvin Rettenmaier  € 15.020
9 Christopher Creus € 10.810
10 Dario Rusconi € 7.510
11 Arnaud Mattern € 7.510
12 Fernando Cimaglia € 7.510
13 Ronnie Bardah € 7.510
14 Wanny Piazza € 7.510
15 Roberto Romanello € 7.510
16 Umberto Calabro € 5.705
17 Massimiliano Rosa € 5.705
18 Johan Guilbert € 5.705
19 Giovanni Rizzo € 5.705
20 Taylor von Kriegenbergh € 5.705
21 Rocco Palumbo € 5.705
22 Heinz Kamutzki   € 5.705
23 Leonard Berti € 5.705
24 Xia Lin € 5.705
25 Riccardo Marchini € 5.705
26 Leonard Domi € 5.705
27 Dario Alioto € 5.705

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