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Epic Poker League – All In Productions möchte Heartland Poker Tour zurück

Im Konkursverfahren bei Federated Sports+Gaming gibt es eine Entwicklung. Die Mutterfirma der Epic Poker League steht vor dem Ende und die Schuldner möchten sich die vorhandenen Aktiva sichern. So hat nun All In Productions $1,4 Millionen für die Heartland Poker Tour geboten.

Das Debakel um die Epic Poker League (EPL) nimmt nun ein Ende vor dem Insolvenzgericht. Die Mutterfirma Federated Sports and Gaming (FSG) hatte eine Insolvenz nach Kapitel 11 angemeldet und wollte so die EPL am Laufen halten.

Allerdings muss in einem solchen Fall der Betrieb gewährt sein und da offenbar kein realistischer Finanzplan vorliegt, der das vierte Saisonevent sowie das große $1.000.000 Freeroll Finale ermöglicht, machen die Gläubiger Druck. Wie Wicked Chops Poker berichtet, läuft nun alles auf eine Versteigerung hinaus.

All In Productions (AIP), bei der FSG mit rund $1,9 Millionen in der Kreide steht, hat nun ein Gebot von $1,4 Millionen abgegeben, um die Heartland Poker Tour (HPT) zurückzukaufen. Weitere $100.000 bietet AIP für den Global Poker Index, rund 100 registrierte Domain Namen, Verträge mit dem Palms Casino und Produktionselemente der Epic Poker TV Sendung.

Da es sich um eine ‚credit bet‘ (Kreditgebot) handelt, muss AIP kein Geld an FSG zahlen. Nur fair, denn die FSG wollte ursprünglich die HPT von AIP abkaufen brachte letztendlich jedoch nicht das Geld auf. Doch bevor der Kauf abgewickelt werden kann, muss der zuständige Richter zustimmen. Zudem haben andere Interessenten die Möglichkeit, eigene Gebote abzugeben.

Obwohl FSG nur rund ein Jahr aktiv war, häuft sich der Schuldenberg bereits auf rund $8 Millionen. Jeffery Pollack und Annie Duke träumten von einer exklusiven Pokerliga, die ‚episch‘ sein sollte. Mittlerweile kann man nur noch von Epic Fail sprechen.


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