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EPT Warschau: Nico Behling am Final Table

Es muss an Warschau liegen. Zum dritten Mal gastiert die PokerStars European Poker Tour (EPT) in Polen und zum dritten Mal schafft es ein deutscher Spieler an den Final Table. Dieses Mal ist es Nico Behling, der den Sprung unter die letzten Neun geschafft hat. Aber auch die Schweiz ist mit Michael Muheim vertreten.

Mit dem Erreichen der 24 bezahlten Plätze war der gestrige Tag beendet worden. Nico Behling war als letzter Deutscher übrig geblieben, Michael Muheim und Stefan Rotach die letzten beiden Schweizer.

Einige hatten vermutet, dass die Shortstacks recht schnell verschwinden würden, doch Tag 3 ging recht gemächlich los. Allzu lange dauerte es aber nicht, bis sich Josh Gould, Marty Smyth und Julien Van Lang verabschieden mussten.

Dann war es auch schon Zeit für Stefan Rotach. PokerStars Pro Dario Minieri raiste, worauf Rotach am Button mit all-in ging. Die Differenz war minimal und so fiel es Minieri nicht schwer, mit zu callen. Das Board brachte .2s: und Stefan Rotach musste Platz 21 und € 7.038 nehmen.

Nico Behling schaffte es, mit seinen Pocket 7s gegen Mika Puros zu verdoppeln, während Roland de Wolfe an Eduard Kapitonov viele Chips abgeben musste. Auch Isabelle Mercier wurde unglücklich erwischt. Zunächst verdoppelte Arnaud Mattern mit auf ihre Kosten. Sie hielt Pocket 8s, am Flop eine 9 und am River noch eine und Isabelle war schon ein wenig sauer. Als Mattern kurz darauf mit wieder gegen sie antrat, war sie noch recht zufrieden, als der Flop zeigte und sie mit gut dastand. Doch Turn , River und Isabelle blieben nur noch 2000 in Chips. Kurz darauf war für Isabelle Feierabend und sie verließ sichtlich sauer den Turnierbereich.

Sicherlich nicht erfreut war auch Roland de Wolfe. Als Dritter in Chips war er in den Tag gestartet, Platz 13 ist es geworden. Mit war er all-in, Arnaud Mattern callte mit . Das Board brachte keine Hilfe für Roland de Wolfe und er musste sich verabschieden.

Für Michael Muheim war es schon ein wenig eng geworden, doch mit konnte er gegen Uffe Holms verdoppeln. Holm blieben danach nur noch 25.000 in Chips, die er gleich darauf mit in die Mitte schob. Andrea Benelli callte mit , das Board brachte und damit Platz 10 für Uffe Holm.

Da es weder TV-Aufzeichnung noch Live-Stream bei der EPT Warschau gibt, wird der Final Table mit neun Spielern gespielt und Tag 3 war beendet. Um 14 Uhr startet im Hyatt Warschau morgen der Final Tisch mit PokerStars Pro Dario Minieri als Chipleader.

Zwei Mal saß der kleine Italiener bereits an einem EPT Final Table, zwei Mal musste er sich mit Platz 3 zufrieden geben. Ob es diesmal mit dem Sieg klappen wird? Nico Behlings bislang bestes Live-Ergebnis war Platz 8 beim Aussie Millions 2008. Neunmal ist er bereits bei einer EPT angetreten, aber zum ersten Mal hat er es nun in die Geldränge und gleich an den Final Table geschafft. Als Dritter in Chips hat er morgen gute Chancen auf einen Sieg. Ein wenig schlechter sieht es da für Shortstack Michael Muheim aus. Aber auch wenn er mit nur 89.000 Chips ins Finale geht – eine Hand kann ihn wieder zurück ins Turnier bringen.

Rang Name Land Chipcount
1 Dario Minieri Italien 359.500
2 Sergey Shcherbatskiy Russland 349.000
3 Nico Behling Deutschland 343.500
4 Arnaud Mattern Frankreich 328.000
5 Ludovic Lacay Frankreich 296.500
6 Atanas Gueorguiev Bulgarien 186.500
7 Joao Barbosa Portugal 123.000
8 Andrea Benelli Italien 100.000
9 Michael Muheim Schweiz 89.000
Platz Name Land Preisgeld
10 Uffe Holm Dänemark € 21.114
11 Eduard Kapitonov Russland € 16.422
12 Brian Jensen Dänemark € 16.422
13 Roland de Wolfe UK € 14.076
14 Moises Parrilla Spanien € 14.076
15 Patric Martensson Schweden € 10.557
16 Isabelle Mercier Kanada € 10.557
17 Juan Manuel Pastor Spanien € 7.038
18 Mika Puro Finnland € 7.038
19 Kevin Macphee USA € 7.038
20 Christoffer Egemo Dänemark € 7.038
21 Stefan Rotach Schweiz € 7.038
22 Julien Lang Van Frankreich € 7.038
23 Marty Smyth Irland € 7.038
24 Josh Gould UK € 7.038

1 Kommentar
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Björn W.
12 Jahre zuvor

Warschau ist wirklich ein gutes Pflaster. Mal schauen ob Nico den Titel von MIcheal letztes Jahr verteidigen kann. FGl auf jeden Fall 🙂